Leben in der digitalen Welt und Surfen im Web 2.0
Die neuen Technologien des Web 2.0 erzeugen viele Möglichkeiten für den User, zum Beispiel durch die zunehmende Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz. Das Web als Service-Plattform.
Die Trennung von lokaler und zentraler Datenhaltung schwindet immer mehr. Anwendungen, die man bisher nur vom Rechner kannte, wie z.B. Organizer oder Textverarbeitung, werden ins Netz gestellt und machen es zur globalen Plattform für Daten und Dienste. Solche webbasierten Anwendungen sind unkomplizierte Werkzeuge, die geräteunabhängig aufgerufen und genutzt werden können. Außerdem erfolgen die Aktualisierung oder das Herunterladen von Modulen nach Bedarf meist selbstständig, womit die aufwändige Pflege von Software (z.B. Updates, Virenschutz) und die Synchronisierung von Daten bald passé sein könnten.
Weitere Informationen zu Web 2.0:
http://www.web20spot.de/
http://web-zweinull.de/index.php/was-ist-web-2/
Zauberhaftes Papier
Wenn Bilder sich auf Papier bewegen – das muss keine Vision eines Zauberfilms mehr sein.
Die Firma printed systems hat sich auf den Massendruck von Polymerelektronik spezialisiert. Die Technologie verspricht interaktive Plakate oder Möbel, die auf Knopfdruck ihre Farbe ändern. Bislang setzt das Chemnitzer Technologieunternehmen das Druckverfahren für elektronisch codierte Karten und Print-Tastaturen um.
Deutschland – Land der Ideen
Insbesondere die deutschen Forscher und Erfinder der Vergangenheit sind geläufig, aber wie sieht es mit den Ideen der Gegenwart aus?
Dass Deutschland immer noch ein Land der Ideen ist, beweist die gleichnamige Initiative der Bundesregierung, der Wirtschaft und Industrieverbänden.
Jeden Tag wird ein anderes innovatives Projekt vorgestellt: Sei es ein besonderes Museum, ein Biotechnologiezentrum oder Forschungszentren, über 1.200 Bewerber wollten ihr Projekt in die TOP 365 bringen. Im Ausland wird das Projekt unter anderem durch das Auswärtige Amt publik gemacht.
Computer so klein wie Sandkörner
Die Computer von Morgen heißen „E-Grains“, sind winzig klein, aber voll funktionstüchtig.
Überall verteilbar und fähig, sich miteinander zu vernetzen, können die Winzlinge Unmengen von Daten sammeln und an andere weitergeben. Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Handvoll winziger Computer auf der Blumenerde ihrer Lieblingspflanzen verteilen. Die „E-Grains“ würden sich vernetzen, Daten sammeln und diese an einen anderen Computer weitergeben. Dieser wiederum würde daraufhin das Gießen der Pflanzen mit der exakt benötigten Wassermenge veranlassen.
Am Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) versucht man, komplizierte Geräte möglichst einfach und möglichst klein aufzubauen. Dort tüftelt man schon seit zwei Jahren an den „elektronischen Körnchen“.
Betsückt mit einer Viezahl miskroskopisch kleiner und vernetzter Sensoren können „E-Grains“ unter anderem Druck, Temperatur, Licht, Zeit und Bewegung messen und eine sehr große Menge von Daten speichern.
Ein Kugelschreiber, der nicht nur schreibt
Anhand von einigen Schreibproben die durch Sensoren aufgenommen und durch den klugen Kugelschreiber analysiert werden, erstellt der so genannte Biometric Smart Pen (BiSP) ein Profil der entsprechenden Person.
Mit dem BiSP kann diese anschließend ebenso sicher wie mit Hilfe von Fingerabdrücken oder Iris-Scans wieder erkannt werden. Das Team der FH Regensburg hat bereits einen Proto-Typen entwickelt. Auch in der Medizin ist der Einsatz dieses viel versprechenden Gerätes in Zukunft denkbar. Denn die Handschrift verrät viel über den Gesundheitszustand einer Person.
Wearable Computer
The next generation of electronic assistants is currently researched in a European project.
Coordinated by the University of Bremen, partners from application, technology, industry and research collaborate to develop solutions of wearable computing. High-resolution displays used in fire brigades might show pictures from an infrared camera or navigation hints.


