Kurt Albert und Steffen Prasse – Sportklettern vs. Programm-Management
Der Nürnberger Kurt Albert ist ein erfahrener Kletterprofi und weltbekannter Alpinist.
Er bezwingt vor allem unbestiegene Felswände und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Während seiner Touren bleibt er dem Motto “aus eigener Kraft” stets treu und versucht ohne große Hilfsmittel voran zu kommen. Reisepausen nutzt Kurt Albert für die Arbeit an Reportagen für Bücher und Magazine und für Diavorträge über seine Gipfelerlebnisse. Weiterlesen…
Dr. Eberhard Burger – Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche
Der Bauingenieur Dr.Eberhard Burger leitete seit 1992 den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden und ist Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden.
Als Baudirektor war Dr.Eberhard Burger für den reibungslosen Ablauf der Rekonstruktion der Kirche und die Budgetkalkulation verantwortlich. Nicht nur durch den Einsatz modernster Technik konnte die Kirche sogar vorzeitig fertig gestellt werden. Denn, auch die hervorragende Projektführung und die perfekte Zusammenarbeit von Eberhard Burger mit seinem kompetenten Team spielte dabei eine entscheidende Rolle. Als Anerkennung seiner Leistungen beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche erhielt Dr.Eberhard Burger im Februar 2006 die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden und im März 2006 wurde er mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Dresden ausgezeichnet.
Andreas Schleicher – die Zukunft der Bildung
Dr. Andreas Schleicher ist Leiter der Indikatoren- und Analyse-Abteilung des Direktorats für Bildung in der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD).
Es hat die Aufgabe, lebenslanges Lernen auf hohem Qualitätsniveau für alle Menschen in den Mitgliedsstaaten und Partnerländern sicher zu stellen. Lebenslanges Lernen soll die persönliche Entwicklung der Menschen fördern, zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum und zum sozialen Zusammenhalt beitragen.
Dr. Andreas Schleicher ist beim OECD verantwortlich für die regelmäßigen Messungen, in wie weit das jeweils untersuchte Bildungssystem den Ansprüchen der OECD-Mission gerecht wird. Zu den Kernaktivitäten von Andreas Schleicher gehört deshalb auch das “Programme for International Student Assessment” (PISA), ein Evaluationssystem, das Wissen und Fähigkeiten von Schülern im 3-Jahresrhythmus international vergleicht
Die Zukunft der Bildung
Beim 1. Dresdner Zukunftsforum hielt er einen Vortrag zum Thema „Zukünftige Herausforderungen für Bildung in Deutschland – Perspektiven aus dem internationalen Vergleich“. Darin hob er hervor, dass ein Land wie Deutschland in punkto Bildung um so viel besser sein müsse, wie es teurer als andere Länder sei. Nie zuvor waren die Chancen, die sich aus einem hohen Bildungsniveau ergeben, so groß, gleichzeitig aber waren
auch die Risiken niedriger Bildung zuvor nie größer. Weiterhin stellte er fest, dass unser Bildungswesen heute um vieles weiter sein könnte, wenn das Wissen der hier Beschäftigten vernetzt sein würde. Durch Informationstechnologie müssen neue Lernumgebungen geschaffen werden, die ein vernetztes Lernen von Zuhause, der Schule oder der
Bibliothek aus ermöglichen. Die heutige Vermittlung von Wissen nach dem Prinzip „Just in case“, muss von einer Wissensvermittlung nach dem Prinzip „Just in time“ bzw. „Just for me“ abgelöst werden. Die hierfür erforderliche
Individualisierung des Lernens schafft ungeahnte Potenziale für den Einsatz moderner Technologie wie bspw. das Internet.
Web 2.0 – was ist dran?
Willi Schroll und Andreas Neef von z-punkt erläutern, was aus ihrer Sicht hinter dem Schlagwort aus der Technologie- und Nutzerperspektive steckt.
“Der Versionssprung von 1.0 auf 2.0 suggeriert Umwälzendes und zeugt von erstaunlichem Selbstvertrauen. Tatsache ist, dass auf der Basis offener Webtechnologien viele hundert neuer Anwendungen, Geschäftsideen und zahllose Web 2.0-Portale entstanden sind. (…)
Es resultiert eine Art von “Vernetzung zweiter Ordnung”, die in der User-Erfahrung mehr Dynamik und Interaktivität bedeutet. Insbesondere kann diese Basis genutzt werden, um die soziale Dimension auf neuem Niveau nutzbar zu machen. Eine zentrale Rolle kommt hier dem Leitbegriff von einer “Architektur der Partizipation” zu. Im Web 1.0 gab es zwar auch jede Menge Foren, Chats und Communities, aber die Technologien des Web 2.0 haben geradezu eine eingebaute Tendenz Inhalte, Orte, Menschen, Meinungen, Ereignisse zu vernetzen und so einen ganz neuen Raum von Produktivität, Interaktion und Miteinander aufzuspannen.”
Moderne Unternehmenskommunikation: Corporate Blogs
54 Prozent der Deutschen Internet-Nutzer lesen Weblogs über Produkte, um sich zu informieren und als Hilfe für Kaufentscheidungen.
Daher wächst die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die dieses Web 2.0 Tool nutzen und ihren Angestellten, Kunden, Investoren und der Presse ein Unternehmensblog zur Verfügung stellen, um mit ihnen in den Dialog zu treten und sie dadurch effektiver an die Marke zu binden. Firmen wie Opel, AMD, Cyberport und O2 sind bereits in der Liste der 100 wichtigsten deutschsprachigen Businessblogs vertreten. Bis Ende 2006 wollen mehr als 1/3 aller großen Unternehmen (Corporate Weblogs Will Double in 2006) bloggen.
Die Anforderungen an ein Unternehmensblog scheinen zunächst simpel (Lessons in Corporate Blogging). Neben regelmäßigen Beiträgen, sollte man das Logo des Unternehmens einbinden oder zumindest deutlich hervorheben welches Unternehmen das Weblog herausgibt. Weiterhin sollte das Blog das Wesen des Unternehmens widerspiegeln und authentisch sein. Werbung für eigene Produkte oder Dienste, interne Auseinandersetzungen, Kritik an Mitbewerbern und Konkurrenten sind in einem Corporate Blog absolut tabu. Meinungsäußerungen von Mitarbeitern sind dagegen bei den Blog-Lesern sehr willkommen, denn diese machen das Unternehmensblog „lebendiger“ als eine einfache Newsmeldung. Schreiben sogar Mitglieder des Unternehmensvorstandes, wie beispielsweise Charles Fränkl, Geschäftsführer von AOL Deutschland, steigt die Aufmerksamkeit der Leser oft immens.
Unternehmensblogs bergen jedoch jede Menge Hürden und können einem Unternehmen sogar schaden, da sich „brenzliche“ Einträge unglaublich schnell verbreiten. So kann sich durch Unvorsichtigkeit aus einem Firmen-Weblog schnell ein Krisenblog entwickeln (siehe AOL und Dell). Daher ist es ratsam nur speziell ausgebildete Leute publizieren zu lassen. Auch die Beobachtung der Diskussionsbeiträge über die eigene Firma ist wichtig, um Missverständnisse rechtzeitig erkennen und managen zu können. Das kostet vor allem Zeit und Geduld. Denn, auch wenn man täglich im Blog postet, dauert es mindesten drei bis sechs Monate bis sich ein Blog etablieren kann.
Weblogs sind also durchaus ein wichtiges Kommunikationsinstrument für Unternehmen. Das Potential auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und zu binden, Trends aufzuspüren, Probleme zu erkennen, jedoch auch die damit verbundenen Risiken, sind nicht zu unterschätzen. Corporate Blogs können das Image und die Reputation von Unternehmen, vor allem aufgrund der schnellen Verbreitung durch eine netzwerkartige Verlinkung, sowohl positiv als auch negativ nachhaltig beeinflussen.
Links:
Digitale Mundpropaganda
Chancen und Risiken von Weblogs für Unternehmen
Buchtipp: Die Macht der Blogs
Time for Dresden – City Jubilee 2006
Dresden, the capital of the Free State of Saxony, is celebrating its 8ooth anniversary this year.
The city, its residents, visitors and friends celebrates 800 years of Saxon history, economy, science and culture. Several festivities, events and project in diverse areas offer an exciting jubilee program all through the year.
One of the highlights is going to take place on 27 August 2006 – the eventful history of the city of Dresden will be displayed in a pageant. Starting from the first Slavonic settlement 500 AD. over the first mention as a city in a medieval document to the presence, 3000 people and more than 200 horses will explain the city’s history in emotional and entertaining moments.
Complete Lists: Web 2.0 at a stroke?
The new technologies of Web 2.0 offer the user an incredibly high number of opportunities – on a never ending number of Web pages.
In times of Wikipedia, Flickr, Frappr, Del.icio.us, Digg, OpenBC, Gmail, Technorati, MySpace etc. there is a great demand for clarity and order. Tagging already applies to this need within Web pages. As hard as it seems to tidy up a little bit, concerning the hourly growing mass of new pages and services, there are some users who are really committed to this topic and try to square the circle – in so-called Complete Lists.
When trying to organize the numerous offers and services of Web 2.0, one will come across different approaches. The list of Bob Stumpel at Sacred Cow Dung is divided into categories that are called – sorting with Web 2.0– Blogging 2.0, Search 2.0 or Community 2.0. Being a very ample list, there is a particularly great deal of pages listed below the keyword eCommerce. Discoveries are almost guaranteed. Some extra space for commentary gives this page community feeling.
The motivators of E-Consultant have dismissed their predication that there are 1007 sites/services/links of Web 2.0 in more than 50 categories. Instead, they have raised the number of collected links to 1200+. The categories Filtering Services and Collaboration Services have the highest number of links registered within. Though fairly voluminous, the list keeps on being concise. Suggestions of further entries can be expressed inside a comment list.
At web2list.com the topic is approached in a completely different way. Every listed site has an own short description and all its categories assigned to. The categories are also displayed as a tag cloud and every user has the opportunity to assess the listed web sites. Furthermore, web2list.com provides one with interviews with some of the motivators of the listed sites, e.g. on the entry of mynoteIT.
The “Complete List of Web 2.0 Products and Services” of listible has a voting-system, too. The voting replaces completely a subdivision into categories. However, the topic of a listed web site opens up through a little teaser provided below the headline.
In conclusion we can say that there are a lot of different solutions that organize the countless offers and possibilities within the world of Web 2.0. Thanks to the active participation of many users, Complete Lists are on their way to getting truly complete.
Blogging, Complete Lists, Corporate Blog, Future, Web 2.0
Next Generation E-Learning and Knowledge Management
American economist Dr. Eilif Trondsen (SRI Consulting Business Intelligence) presented an e-learning framework that combines knowledge management, simulation, gaming and e-learning in their various forms.
He went on to say that the previously rather formal learning process will become more informal, and explained that the Extended Internet is the most suitable method of communication to allow [...]
Dr. Eilif Trondsen: Next Generation E-Learning and Knowledge Management
Launch the video presentation with synchronized slides here [Recorded: June, 2005 in Dresden, Germany. Duration: 00:36:20].
Dr. Eilif Trondsen,
Head of the Learning On Demand Programme by SRI Consulting Business Intelligence,
a spin-off of the Stanford Research Institute. The SRIC-BI combines content-based research programmes with corporate consulting. Over the past 25 years, Dr. Eilif Trondsen has developed extensive know-how in this area by managing and collaborating on various national and international projects. He is specifically concerned with electronically based learning (e-learning) and electronic commerce (e-commerce). Dr. Eilif Trondsen holds talks on developing strategies for e-learning, future developments in global business environments, e-commerce trends and strategic management planning at international conferences.
Career Stages:
Studied Economics at Jose State University, doctoral studies at the University of California in Santa Barbara.
Dr. Eilif Trondsen has taught Economics at San Jose State University, Chabot College and Saint Mary’s College.
Before working for SRIC-BI he researched oil and gas leasing deals, particularly in the North Sea.
He has written numerous reports and studies, and is the founder and chairman of the Emergent Learning Forum.
For more information please see: http://www.sric-bi.com/.
Corporate Responses to Future Trends
Richard Scase is one of the keynote speaker at the 2nd Dresden Future Forum. Britain’s leading and highly influential business strategist will share his view on the future of 21st century companies.
Richard Scase on topics that include the future of the organisation, shifting work patterns, the role of IT transforming the corporation, 21st-century style of management, creative thinking in management and the impact of global events on business strategies, especially in the context of British companies.





