Kurt Albert und Steffen Prasse - Sportklettern vs. Programm-Management
[IN GERMAN]
Der Nürnberger Kurt Albert ist ein erfahrener Kletterprofi und weltbekannter Alpinist. Er bezwingt vor allem unbestiegene Felswände und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Während seiner Touren bleibt er dem Motto “aus eigener Kraft” stets treu und versucht ohne große Hilfsmittel voran zu kommen. Reisepausen nutzt Kurt Albert für die Arbeit an Reportagen für Bücher und Magazine und für Diavorträge über seine Gipfelerlebnisse.

1975 kam er gemeinsam mit Freunden auf die Idee, alle Wege, die ohne technische Hilfsmittel erklettert wurden, am Einstieg mit einem roten Punkt zu kennzeichnen. Dieser Gedanke prägte den Klettersport unter dem Begriff “redpoint“, dem Synonym für freies Klettern.
Kurt Alberts Reisen wurden zu Expeditionen und führten ihn in die Antarktis, nach Grönland, Kanada, Mexiko und viele andere Länder. Nicht selten klettert Kurt Albert vor laufenden Kameras. So wirkte er bereits in zahlreichen Filmen (z.B. “Den Fels im Griff”, “Frei wie der Wind”) mit. 1984 erhielt Kurt Albert das “Silberne Lorbeerblatt“, die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland.
Der lange Weg zu neuen Gipfeln - wie Bergsteiger und Programm-Manager ihre Ziele erreichen
Unter diesem Motto stand die Gesprächsrunde von Kurt Albert und dem Hobby-Kletterer Steffen Prasse, Programm-Manager bei der T-Systems Multimedia Solutions GmbH in Dresden und Leiter des Bereiches E-Consulting. Steffen Prasses fachliche Kompetenzen liegen vor allem im Business Consulting, Programm Management und Technology Consulting für Kunden aus den Branchen Verkehr, Logistik, Touristik, Finanzdienstleistungen und Telekommunikation. In dieser Gesprächsrunde offenbarten sie erstaunliche Gemeinsamkeiten zwischen dem Bergsteigen und dem Management von Programmen, zum Beispiel bei der Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Team. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass am Anfang eines jeden Projektes, egal ob unternehmensintern oder beim Klettern, eine Vision steht. Die Umsetzung dieser muss jeweils geplant werden. Dazu gehören, neben dem richtigen Team, das Talent, dieses zu motivieren und sich auf jeden Einzelnen einstellen zu können, die Fähigkeit, anderen zu vertrauen, und natürlich der Mut, Neues erreichen und gestalten zu wollen.
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Kurt Albert bei sportclimbing.de


