Jaron Lanier: Technologie muss Vielfalt unterstützen
Jaron Lanier führte in seinem Vortrag „The New Definition of Personhood“ führte durch die Welt der Technologie und der daraus hervorgehenden Gefahren.
Die Erfolgsgeschichten von „Web 2.0“-Unternehmen wie Wikipedia oder Google werden laut Lanier derzeit durch eine gefährliche Monopolisierung von Wissen bedroht. Er nennt beispielhaft folgende falsche Überzeugungen:
- In Wikipedia-Artikeln spiegelt sich das Wissen wider, auf das sich viele in einem Prozess des gegenseitigen Austausches und Ergänzens geeinigt hätten.
- Wikipedia-Einträge in den Top 30 Suchergebnissen bei Google geben auch tatsächlich die richtigen Antworten auf die Suchanfragen.
Lanier warnte vor den negativen Auswirkungen dieser Art, Wissen zu bilden. Individuen sind häufig einfach besser, nur ist es recht unwahrscheinlich, dass man diese Personen immer zur Verfügung hat. Daher wird beides benötigt: Schwarmintelligenz und Elite bzw. Einzelintelligenz. Ein Unternehmen muss daher eine geeignete Arbeitsumgebung schaffen: sowohl für hochkreative Einzelkämpfer als auch für kooperierende Teams.
Lanier warnte vor einem fanatischen, vollständigen Glauben an die Macht der Technologie, insbesondere, wenn damit die Stimme des Einzelnen und seine Kreativität unterdrückt wird.
Sehen Sie hier einen Ausschnitt seines Vortrages beim 2. Dresdner Zukunftsforum.





I like the idea of the “human touch”: people representing their own individual thoughts and ideas on a subject – not recycling a broad convention (e.g. produced by a wiki-entry).
With a good usage of referring to several famous and influencing people, Mr. Lanier even expressed this idea in the way he talks.
In my opinion the speech wasn’t as negative as Mr. Lanier mentioned at the beginning. It was more like a new perspective: to look at the current and future technologies – in a positive and human way :)
[...] (1) H. Dambeck: Wikipedia-Gründer …. SPIEGEL ONLINE. 17.10.06. (2) S. Holtel & K. Buck: Interview mit Jaron Lanier. Süddeutsche Zeitung. 12.12.06. (3) Jaron Lanier: On Digital Maoism: The Hazards of the New Online Collectivism. The Edge. 30.05.2006 (4) A. Müller, M. Hester: Wikipedia – die freie Enzyklopädie? hpd. 07.11.06. (5) Anonym: Kritik an der deutschsprachigen Wikipedia. no-racism.net. 06.09.05. (6) Guido Heinen: Aus Prinzip ohne Kontrolle DIE WELT. 05.12.05. (7) Bernd Graff: Krise der Wikipedia. Unleserlicher Mist. SZ 07.12.2005 (8) Jaron Lanier: Technologie muss Vielfalt unterstützen. Dresden Future Forum. 30.11.2006. (9) Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger über seinen Abgang beim Online-Lexikon, den Konsens der Massen und sein neues Projekt [...]
[...] Wie funktioniert denn die Wikipedia? „Mafia-Strukturen“ machen Dinge möglich, die sind wunderbar, so wunderbar wie Wanhoffs „Wunderbare Welt“. Und die Süddeutsche Zeitung hatte auch schon Zensoren ausgemacht, natürlich (nur) schlimmstenfalls. Sicher haben die auch „was nicht verstanden“. Auch Larry Sanger ist lediglich ein blöder Spielverderber. Und Jaron Lanier nölt regelrecht penetrant überall rum, hier und da, und auch dort noch. Der Gründer Sanger moniert doch tatsächlich, dass die Spielregeln nicht eingehalten werden, und der Internet-Philosoph Lanier spricht wirklich von üblen, hässlichen Konflikten, die nichts mit zivilisiertem Umgang zu tun haben. Andere weisen auf die realen Prozesse hin, die sie kennen gelernt haben. Über die wahnwitzige Manipulation mit dem „Neutralitätsbaustein“ berichtet sogar DIE WELT. Und wo wurde das Schmähwort „Wikiprawda“ erstmals dokumentiert? Und irgendwelche beleidigte Trolle beklagen Missstaende in der deutschen Wikipedia, und das mit der Wiki-Polizei wird auch nicht dadurch richtiger, indem auch andere darüber schreiben. So ist es doch, nicht? [...]
[...] (1) S. Holtel & K. Buck: Interview mit Jaron Lanier. Süddeutsche Zeitung. 12.12.06. (2) Jaron Lanier: On Digital Maoism: The Hazards of the New Online Collectivism. The Edge. 30.05.2006 (3) A. Müller, M. Hester: Wikipedia – die freie Enzyklopädie? hpd. 07.11.06. (4) Guido Heinen: Aus Prinzip ohne Kontrolle DIE WELT. 05.12.05. (5) Bernd Graff: Krise der Wikipedia. Unleserlicher Mist. SZ 07.12.2005 (6) Jaron Lanier: Technologie muss Vielfalt unterstützen. Dresden Future Forum. 30.11.2006. [...]