Tim O’Reilly: Web 2.0 stellt den Nutzer in den Mittelpunkt
Tim O’Reilly, Gründer und Geschäftsführer des O’Reilly Verlags, verwendete 2004 den Begriff „Web 2.0“ erstmals anlässlich einer Konferenz.
Er bezeichnete damit Internet-Angebote, bei denen der Nutzer die Inhalte selber beeinflusst und mitgestaltet. In seinem Vortrag „What is Web 2.0: Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software” befasste er sich mit den wesentlichen Eigenschaften von „Web 2.0“-Anwendungen. Für O’Reilly handelt es sich dabei um Internet-Plattformen, in denen Daten aggregiert werden. Sie basieren auf Open Source und sind insbesondere auf Nutzerfreundlichkeit ausgerichtet. Als beispielhafte Prinzipien nannte er hier „Web as a Platform“, „Software as a Service”, „Harnessing collective intelligence” und „Data is the next Intel Inside”. Er machte deutlich, dass Software immer weniger als ein Produkt zu verstehen ist, sondern vielmehr zum Prozess wird. Während Software bislang vor allem die Konzepte der Entwickler abbildete, stehen nun immer deutlicher die Handlungen der Anwender im Zentrum: „Nicht Technik macht uns smarter, sondern wir machen Technik smarter“. Die Anwender von „Web 2.0“-Services vernetzen sich aufgrund der Technologie und bilden Systeme, die stetig verbessert und weiter entwickelt werden, je mehr Menschen daran teilnehmen. „Web 2.0“-Geschäftsmodelle machen den Kunden und Nutzer erstmals zum aktiven und strukturellen Bestandteil einer sich ständig weiter entwickelnden Lösung.
Sehen Sie sich hier einen Ausschnitt seiner Rede an.




[...] Business, Germany, Tim OReilly, Web 2.0 You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site. Trackback: [...]