From a culture of control to a culture of enablement
Nach dem 3. Dresdner Zukunftsforum trafen sich Don Tapscott und Sören Stamer zu einem Gespräch im Puro Beach Club. Beide sprachen über den Paradigmenwechsel, bewußte Kontrollverluste und die proaktiven Schritte, die dazu führen, die Unternehmenskultur zu verändern.
Dieses Gespräch hätte ohne die Initiative von Ulrike Reinhard und Steffen Büffel wahrscheinlich nicht statt gefunden. Beide haben übrigens für ihr neues Projekt we magazine ein weiteres interessantes Gespräch mit David Weinberger geführt.
Web-Conferencing: Warum schlagen Einführungen immer wieder fehl?
Sie waren auch schon oft den ganzen Tag unterwegs für eine Stunde Meeting?
Ihr Unternehmen setzt ein Webkonferenzsystem ein, aber es wird kaum genutzt?
Ihr Reiseaufkommen beträgt mehr als 50.000 Euro im Monat? Oder Sie streben eine Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an?
Antworten auf diese Fragen liefert Birk Siegmund, Software-Entwickler von T-Systems Multimedia Solutions, in einem Webinar am Donnerstag, den 26. Juni um 15 Uhr. Erfahren Sie in diesem Webinar, warum sich Web-Conferencing bereits nach wenigen Besprechungen rechnet und wie Sie Ihre Conferencing-Lösung erfolgreich einführen.
Melden Sie sich an unter www.t-systems-mms.com/webinar
3. Dresdner Zukunftsforum in Second Life: Eine virtuelle Welt für alles und jeden
Experten auf dem Gebiet der virtuellen Realität gingen der Frage nach, welche Chancen virtuelle Welten insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Enterprise 2.0 bieten.

Wichtige Trends dürften hier in der stärkeren Einbeziehung der Kunden in die Wertschöpfung von Unternehmen und in der Unterstützung der Zusammenarbeit virtueller Teams liegen. Diskutiert wurde auch, ob es je nach Zweck, beispielsweise für Gaming oder Business eigene virtuelle Welten geben sollte oder ob ein 3D-Web für alle Anwendungen sinnvoller ist. Fazit der Runde: Eine virtuelle Welt für alles und jeden. Das dreidimensionale Web integriert das World Wide Web und avatar-basierte Umgebungen. Zusätzlich wird es abgegrenzte Welten für Special Interest Groups mit speziellen Geschäftsmodellen geben.
Das sind die Teilnehmer der Diskussionsrunde:
Holger Endert
Hauptarchitekt und Team-Leiter der RoboCup-Mannschaft des DAI-Labors, die seit den letzten zwei Jahren zur Top-10 der 2D Simulationsliga gehört.
Stephan Keisers
Creative Director der Second Interes AG, die sich auf Content Design, Business Development und Technical Solutions für virtuelle Welten spezialisiert hat.
Jean Miller
Leiterin der Abteilung Business Development Deutschland bei Linden Lab.
Danny Pannicke
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich Virtuelle Welten und deren Anwendung im Unternehmenskontext.
Alexander Schimkat
Director Interactive bei komm.passion, hat in der Vergangenheit Marken wie IBM, Deutsche Post, Sony Style, Bild.T-Online, Quelle, HEAD und viele mehr im Kontext virtueller Welten beraten.
Florian Alexander Schmidt
War unter anderem bei dem Berliner Unternehmen Metaversum tätig und arbeitete dort an Konzept und Interface der virtuellen Welt Twinity, 2006 erschien sein Buch “Parallele Realitäten”, 2007 gewann er den Wettbewerb “Reinventing The Virtual City” der Organisation Shinking Cities. Florian A. Schmidt.
Moritz Biehl
Hauptansprechpartner für das Thema virtuelle Welten bei T-Systems Multimedia Solutions und Betreuer von Diplomarbeiten rund um das 3D-Internet.
Martina Pickhardt aka PickiHH im Future Talk #11
Im 11. Dresdner Future Talk befragt Steffen Büffel Martina Pickhardt über ihre Einschätzung und Erfahrungen zu kollaborativen Arbeitsformen.
Weitere Dresden Future Talks:
Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
Future Talk #6 – Dr. Frank Schönefeld
Future Talk #7: Sören Stamer
Future Talk #8: Dr. Harald Sack
Future Talk #10: Stefan Ehrlich
Future Talk #10 – Christian Heller
Dresden Future Talk #10 – Christian Heller aka Plomlompom
Steffen Büffel spricht im 10. Future Talk mit Christian Heller aka Plomlomplom über sein neues Hallenprojekt.
Bisherige Dresden Future Talks:
Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
Future Talk #6 – Dr. Frank Schönefeld
Future Talk #7: Sören Stamer
Future Talk #8: Dr. Harald Sack
Future Talk #10: Stefan Ehrlich
Enterprise 2.0 erobert Unternehmen
Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor.
Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?
Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.
Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey
Spiele als Kulturgut?
Was viele Eltern verneinen dürften, da sagt der Geschäftsführer des G.A.M.E. Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. Stephan Reichart eindeutig ja.
Nach seiner These leben wir in einer Generation Games und unsere Zukunft wird durch Games maßgeblich verändert. Die Zahlen geben Reichart recht. Ein Jahresumsatz von 35 Mrd. € im Games Markt im Jahre 2007 und ein jährliches Wachstum von rund 15% sprechen für sich.
Noch einen weiteren Vorteil hat der Boom der Computerbranche und vor allem der Online Games. Er macht Schluss mit der Gratis Mentalität im Netz. Durch Games lernen junge Menschen, für digitalen Content zu zahlen. Und auch die Angst vor der sozialen Isolation zerstreut Reichart im Wind. Spiele verbinden Menschen weltweit, trainieren den Verstand und bieten die einzige wirkliche interaktive Unterhaltung.
Der Architekt der Illusionen
Einen Menschheitstraum wahr machen will Yadegar Asisi mit seinen Panoramadarstellungen.
Noch sind seine Darstellungen statische Bilder die in gigantischen Gasometern den Mount Everest, das historische Dresden oder das antike Rom räumlich und real erlebbar machen. Doch schon bald will er mit der Projektion von Realtime Bildern die Illusion erschaffen direkt am Ort des Geschehens zu sein. Ein faszinierender Gedanke. Zuerst einen kurzen Besuch am Canal Grande, danach einen Abstecher auf dem Machu Picchu und zum Abschluss vielleicht noch schnell auf dem Times Square. Das seine Illusionen optisch sehr reizvoll sind zeigt ein kurzer Film vor der Podiumsdiskussion mit Ranga Yogeshwar.
Wechselspiel zwischen Virtualität und Realität
Die Trans-Media-Akademie Hellerau performte auf dem 3.Dresdner Zukunftsforum
Eine kleine Kostprobe der Arbeit der Trans-Media-Akademie Hellerau wurde von Tänzer auf dem 3. Dresdner Zukunftsforum dargeboten. Die Tänzer agieren in direkter Verbindung zu einer virtuellen Umgebung. Simultan spielen sie dabei mit ihrem Körper ein Instrument, drehen einen Film und interagieren mit anderen Tänzern. Diese kinestetische Zusammenspiel zwischen Virtualität und Realität führt zu einer komplett veränderten Selbstwahrnehmung des Körpers. Die Performance der Trans-Media-Akademie Hellerau veranschaulicht, wie man mit dem gesamten Körper mit dem Internet interagieren kann.
Zu Gast bei der Zweiten Simulationsliga!
In Second Life wird Fussball gespielt. Kleine Roboter in Spielfigurenformat treten auf einem virtuellen Feld gegeneinander an. Mit künstlicher Intelligenz ausgestattet entscheidet die Strategie der Mannschaft über Sieg und Niederlage.
In einem fast ausverkauften Fussballspiel zwischen dem Team Dainmaite und der AT-Humboldt trennten sich die Kontrahenten nach 33:50 Minuten mit einem 1:0. Im folgenden Spiel gegen die brasilianische Mannschaft Bahia2D führte Dainamite schnell und entschied das Spiel mit jenseits von 13:0 für sich. Mit geschicktem Kominationsspiel und Pässen in die Tiefe ließ Dainamite den Gegnern zu keinem Zeitpunkt eine Chance.
Das Robocup Spiel fand im umfunktionierten virtuellen Innenhof des Dresdner Zwinger statt. Die Rechenlast bewegt sich bei hohen Zuschauerzahlen an der Performancegrenze eines Second Life SIM. Obwohl sich der Spielfluss im Vergleich zu einem Real-Life Fussballspiel stellenweise etwas zog, verfolgten die Zuschauer gespannt das Spiel.



