Die Welt mit Geschenken retten
Die Zu-Verschenken-Kiste ist eine sehr nützliche Idee, die gestern auf dem Barcamp Hamburg in der Session “Virales Marketing zum Weltretten” von Anna vorgestellt wurde. Die Umsetzung konnte man heute sehen. Das Gute daran: Mit diesen Kisten kann man Sachen umweltschonend loswerden, die man selbst nicht mehr braucht. Sobald Versandkosten auftreten, ist die Online-Umsetzung der Zu-Verschenken-Kisten kritisch. Ich hoffe aber, dass es Ideen und Vorschläge gibt, diese Schwierigkeiten zu überwinden, so dass wir irgendwann mal online Zu-Verschenke-Kisten sehen werden.
Zu-Verschenken-Kisten von Weltretter.org.
Wissen zu teilen und Wissen zu schaffen
Die künftige Ausrichtung des Dresdner Zukunftsforums war eines der Themenschwerpunkte der Vormittags-Sessions beim 1. Dresden Open Space.
Die grundsätzliche Thematik „Auswirkung von technischen Innovationen auf alle gesellschaftlichen Bereiche“ wird bestehen bleiben. Eine Idee für die Zukunft ist die breitere Aufstellung der Veranstaltung. Zudem könnte das Dresdner Zukunftsforum unabhängiger und selbständiger werden. Mehr unterjährige Veranstaltungen wie das Open Space und Barcamps sind geplant. So steht schon jetzt der Ort für das zweite Dresden Open Space fest. Die Fortsetzung wird auf der Cebit stattfinden. Zudem ist die Idee aufgekommen regionale Treffen zu organisieren und regionale Botschafter zu berufen. Auf der anderen Seite könnte die Veranstaltung auch internationaler werden und sich von dem Konzept einer klassischen Konferenz wegbewegen. Wissen zu teilen, Wissen zu schaffen und die Zukunft der Technologie wird aber auch weiterhin im Mittelpunkt des Dresdner Zukunftsforums stehen.
Start des ersten Dresden Open Space
Das erste Dresden Open Space in den Werkstätten Hellerau in Dresden ist eröffnet. Knapp 100 Teilnehmer tauschen sich in 10 Sessions aus.
Die Themen reichen von “Twittern im Unternehmen”, “Semantic Web heute und in der Zukunft”, “Web 2.0 ist nicht genug?” zu Themen wie “Was ist dran am Mythos Enterprise 2.0?” oder “Kommunikation mit technischen Systemen – Netz vs. unsere Sinne”. Mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt sich die Session “Agile Projeke vs. Web 2.0 – wo ist der Zusammenhang?”. Die Session “Wie erreiche ich heute Ziele?” beschäftigt sich mit der Karriereleiter in flachen Hirarchien. Interessant könnte auch die Session “Was werden wir in 20 Jahren definitiv nicht digital machen?” werden. Die Frage wie weit Digitalisierung reichen kann, soll oder darf und was in Zukunft auch noch analog sein wird, ist sicher spannend.
Das erste Dresden Open Space bildet den Auftakt für weitere Open Spaces und Barcamps. Das zweite Open Space wird auf der Cebit stattfinden.
Interview Wissensmanagement – Teil II
Im zweiten Teil unseres Interviews sprechen wir mit Stefan Ehrlich über die Nachteile von Wissensmanagement, die Bedeutung von individuellem Wissensmanagement und Wissen als Machtfaktor.
Stefan Ehrlich ist Leiter des Bereichs Content und Collaboration Solutions bei T-Systems Multimedia Solutions und parallel als Prozessmanager Wertsicherung und Lernen verantwortlich für das TeamWeb, ein System für Wissensmanagment und Zusammenarbeit auf Wiki-Basis.
Dresden Future: “Wissen ist Macht”, in diesem Sinne denken viele MitarbeiterInnen offenbar manchmal noch an “Machtverlust” im Zusammenhang mit der Preisgabe von Wissen. Welche Rolle spielen Offenheit, Vertrauen und Fehlertoleranz für das Wissensmanagement in einem Unternehmen?
Stefan Ehrlich: Wenn jemand 10 Jahre lang den gleichen Kunden betreut, hat derjenige mit diesem Spezialwissen natürlich Macht. Allerdings bringt Teilen von Wissen auch enorme Vorteile mit sich. Handelt man beim Umgang mit Wissen nicht proaktiv, sondern gibt Wissen nur auf Nachfrage preis, führen häufige Anfragen von Kollegen zu mehr Belastung und Stress. Teilt man Wissen freiwillig, ist die Abwesenheit z.B. im Urlaub kein Problem mehr. Eventuelle Anfragen können von Kollegen beantwortet werden. Gibt jemand auch auf Nachfrage Wissen nicht preis, wird er mittelfristig aus dem Team gedrängt. Das ist ein normaler soziologischer Prozess. Wichtige Grundlage für die Weitergabe von Wissen ist, dass man mit konsumiertem Wissen verantwortungsvoll umgeht. Gerade auch beim Abgleich mit anderen Know-how-Trägern. Weiterlesen…
Interview Wissensmanagement – Teil I
Stefan Ehrlich ist Leiter des Bereichs Content und Collaboration Solutions bei T-Systems Multimedia Solutions und als Prozessmanager für das TeamWeb verantwortlich, ein System für Wissensmanagment und Zusammenarbeit auf Wiki-Basis.
Im Dresden Future Forum sprach Sefan schon einmal zu dem Thema “Die Auswirkungen von Dezentralität im Enterprise 2.0″. Auf dem BarCamp Berlin 3 hielt Stefan eine Session zum Thema Wissensmanagement 2.0. Ein Anlass für uns im Interview mit Ihm über Wissensmanagement als Produktionsfaktor, den einhergehenden Kulturwandel und wie man sein persönliches Wissensmanagement gestalten kann, zu sprechen.
Dresden Future: Wissen wird innerhalb der Unternehmen immer mehr als Produktionsfaktor verstanden. Welche Rolle spielt Wissen für den Erfolg eines Unternehmens und worin liegt die strategische Grundlage für das Wissensmanagement?
Stefan Ehrlich: Rund 80 Prozent des Wissens eines Mitarbeiters findet sich heute auch irgendwo im Internet. Die restlichen 20 Prozent sind die entscheidenden. Dies kann Spezialwissen über einzelne Produkte, ganz allgemein Erfahrungen, aber auch Wissen über den Kunden sowie Branchenwissen sein. Wissensmanagement als Ansatz muss die Personen identifizieren die über solches Spezialwissen verfügen, dieses Wissen sicherstellen und auch aktuell halten können. Für uns als Unternehmen ist Wissen die Erfolgsgrundlage. Unser unternehmenseigenes TeamWeb unterstützt uns bei dieser Aufgabe. Mit einer Vielzahl von Communities ist es zugleich Kommunikationswerkzeug für alle Mitarbeiter und dient als strategische Grundlage für das Wissensmanagement. Weiterlesen…









