Jeremy Rifkin

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Der US-amerikanische Soziologe, Ökonom und Publizist Jeremy Rifkin setzt sich seit mehreren Jahrzehnten mit den Auswirkungen des technischen Wandels auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft auseinander. Seine Ansätze und Theorien werden dabei durchaus kontrovers diskutiert.

Sprecher beim 5. Dresdner Zukunftsforum: Jeremy Rifkin

1977 gründete Jeremy Rifkin die nonprofit Organisation The Foundation on Economic Trends, in deren Rahmen die wirtschaftlichen, ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen untersucht werden und die als Berater für Regierungen und Wirtschaftsgemeinschaften tätig ist.

Rifkin hielt Vorlesungen an über 200 Universitäten und in zahlreichen Unternehmen. Seit 1994 lehrt er an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, einer der renommiertesten Business Schools der Welt, an der er selbst bereits studierte. Seit mehr als zehn Jahren berät Rifkin verschiedene nationale Regierungen und Institutionen der EU in Fragen zu Wirtschaft, Klimawandel und Energiesicherheit.

Rifkin publizierte zahlreiche Bücher, die inzwischen in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden. In Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft (1995) prognostiziert er, dass durch den vermehrten Einsatz von Maschinen, die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze weiter sinken und damit die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Sein 2004 erschienenes Buch Der Europäische Traum gewann den internationalen Buchpreis Corine und für sein Buch Access (2000), in dem er sich mit der These auseinandersetzt, dass im kommenden Zeitalter Netzwerke an die Stelle von Märkten treten werden und dass aus dem Streben nach Eigentum, ein Streben nach Zugang zu diesen Netzen wird, erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch. Seine Ansätze und Theorien werden jedoch sehr kontrovers diskutiert.

Rifkin schreibt monatlich eine Kolumne, die in Zeitungen und Magazinen in verschiedenen Ländern publiziert wird (u.a. Die Süddeutsche Zeitung; Handelsblatt; The Los Angeles Times, USA; The Guardian, Großbritannien).

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