Location Based Services – live auf der CeBIT Webciety

Lars Vogel, Programm Manager der T-Systems Multimedia Solutions stellte gemeinsam mit Dr. Jürgen Kaack, Projektleiter T-City Friedrichshafen, live auf der Webciety Area “Location Based Services” für die Stadt Friedrichshafen vor. In der anschließenden Diskussion wurden zukünftige Einsatzmodelle von Location Based Services für Städte erörtert. Weiterlesen…

Buchvorstellung auf der Webciety

“Ich habe heute Dienst…Du findest mich auf dem Sofa!” – Das ist der Beitrag von Joachim Bode und mir für das Buch DNAdigital. Die Kunst aufeinander zuzugehen In einem Gespräch mit Willms Buhse haben wir das Kapitel auf der Webciety vorgestellt. Weiterlesen…

Wissen im Nirwana – “Enterprise Microblogging” als Heilsbringer?

Unternehmen twittern und bloggen. Sie produzieren Wissen am laufenden Bande. Doch wie kann das Wissen effizient abgeschöpft werden?

Dresden Future Forum on BarCamp Berlin 3 In der Session “Twittern im Unternehmen” auf dem BarCamp Berlin 3 stellt Dirk Röhrborn von Communardo “Enterprise Microblogging” vor. Bisher versinken Informationen und Wissen oft im Nirwana der Intranets der Unternehmen. Oft fehlt die nötige Zeit und die richtigen Tools um Wissensmanagement und Projektdokumentation richtig auszuführen. Kann “Enterprise Microblogging” diese Aufgabe übernehmen? Was sind die wichtigsten Punkte beim “Enterprise Microblogging”? Und wofür eignet sich “Microblogging” im Unternehmen eigentlich? “Enterprise Microblogging” muss für die Unternehmen einen hohen Nutzen bringen. “Microblogging” garantiert eine gewisse Aufmerksamkeit durch eine ständige Aktualisierung, motiviert die Mitarbeiter zum Austausch von Informationen, bietet die Dokumentation des Ist-Zustandes eines Prozesses, erleichtert die ad-hoc Kommunikation und kann Abläufe und Daten dokumentieren. Darüberhinaus muss “Enterprise Microblogging” einfach zu bedienen sein und leicht verständlich. “Microblogging” ist so verständlich wie eine sms schreiben und ein paar Textzeilen zu verfassen ist auch für Ungeübte einfach. Außerdem sind “Microblogging” Dienste schnell und kostengünstig einsetzbar.

“Microblogging” im Unternehmen kennt aber auch seine Grenzen. 140 Zeichen sind für komplexe Zusammenhänge oft zu wenig. 1000 “tweets history” reichen darüber hinaus oft für umfangreichere Dokumentationen nicht aus. Auch die Sicherheit und der Umgang mit sensiblen Daten ist für Unternehmen ein Thema. “Microblogging” im Unternehmen dürfte sich daher vor allem für kleinere Dokumentaionsaufgaben eignen, etwa im Vertrieb, der Produktion oder zur Projektkommunikation.

Um das Potential von “Microblogging” im Unternehmen vollständig zu heben, sollte das reine “Microblogging” auf einer Plattform mit anderen Funktionen und Tools kombiniert werden. “Blogs”, “Notes”, “Tags”, “Search”, “Security” und “Export”, sind einige Funktionen die ein solches System bieten sollte. “Enterprise Microblogging” könnte so gerade im internen Wissensmanagement eines Unternehmens die oft angestaubten Onlineportale wiederbeleben.

Was man für das Projektmanagement vom BarCamp Berlin 3 lernen kann

“Taggen”, “bloggen”, “twittern” sind nur einige Bestandteile eines BarCamps. Hier ein paar wichtige Regeln die zu einem erfolgreichen BarCamp beitragen.

Dresden Future Forum on BarCamp Berlin 3

Start-up/Kick off
Alle Barcampteilnehmer versammeln sich in einer großen Halle. Normalerweise stellt sich jeder Teilnehmer kurz vor. Aufgrund der Teilnehmerzahl entfällt dies heute. Dafür hat sich jeder Teilnehmer selber „getaggt“; diese Info kann man in einer eignen MIXXT-Community à la Xing einsehen und real auf dem Namensschild lesen.

Danach erfolgt das Set-up des Tages. Einzig vorgesehen ist das Grid, ein Timesetting von 7 Sessions von 45 Minuten, dazwischen jeweils 30 Minuten Pause. Weitere Randbedingung sind die vorhandenen Räumlichkeiten. Jeder ist aufgefordert Themen zu präsentieren und Sessions anzubieten. Danach wird das Interesse geprüft und die Session in das Grid übertragen. Leider erfolgt das handschriftlich auf einer grossen Pinnwand, sodass bei über 500 Teilnehmern die Zusammenstellung der eigenen Sessions schwierig ist. Danach startet das Barcamp und die Sessions laufen in dem vorgesehenen Zeitplan und definierten Spielregeln.

Learnings
Lasse Mitarbeiter selber entscheiden an welchen Projekten sie teilnehmen möchten und zu welchen Themen sie Mehrwert liefern können. Stelle eine Plattform ähnlich einer Projektbörse, sowie klare Spielregeln zur Organisation bereit.

Austausch
Ein ad hoc Austausch erfolgt entweder persönlich oder „natürlich“ über twitter. Da die Nutzung von twitter mit mobilen Endgeräten möglich ist, ist quasi jeder Teilnehmer in der Lage über Gemütslage, Themen, und Erfahrungen für jeden in Echtzeit abrufbar zu berichten. Die Darstellung der sog. Tweets erfolgt ebenfalls durch eine grosse „Twitterwand“ (einem riesigem Display). Die Zuordnung der Tweets zu dem Event wird über das hinzufügen eines sogenannten Hashtags #bcberlin3 sichergestellt. Jeder Teilnehmer ist somit über die aktuellen Geschehnisse unmittelbar informiert und kann sich entsprechend selber am Austausch aktiv beteiligen.
Leider gibt es nur einen Hashtag, sodass eine Übersicht und Zuordnung zu Themen und Sessions nur sehr schwer möglich ist.

Learnings
Stelle eine Art Austausch und Diskussionsplattform bereit die jedem uneingeschränkt und mobil zur Verfügung steht. Dies kann ein Blog oder auch der (zusätzliche) Einsatz von Microblogging im Projekt sein. So kann sichergestellt werden, dass jeder Projektteilnehmer sofort über die aktuellen Geschehnisse im Projekt unterrichtet ist. Mails werden überflüssig und Telkos können nun ausschliesslich für Abstimmungen und Entscheidungen genutzt werden.

Dokumentation
Jeder Teilnehmer ist aufgefordert selber seine Eindrücke und Ergebnisse mitzuteilen. Dies geschieht durch Web 2.0 Technologien wie Blogs (ausführliche Berichte), Microblogs: Twitter (kurze Gedanken und ad hoc Mitteilungen) (s.o.), Flickr (Fotos), Slideshare (Präsentationen), qik (Videos). Die Zuordnung geschieht hier ebenfalls durch Tags. Leider gibt es keine konsolidierte Ansicht (so stelle ich mir das vor: ). Ohne zentralen Administationsaufwand gibt es somit eine vollständige Dokumentation des Barcamps.

Learnings
Arbeite ergebnisorientiert. Erlaube eine Version 1.0. Fordere jeden auf die Ergebnisse zentral bereitzustellen. Sorge dafür, dass sie sinnvoll abgelegt und von jedem wiedergefunden werden können.

Was kann man an einem Barcamp noch verbessern?
Eine konsolidierte Darstellung der Ergebnisse ist wünschenswert. Etabliere klare Regeln zur genaueren Taggung von Themen. Vereinbare im Vorfeld welche Technologien genutzt werden sollen. Techniken und Mittel zur Organisation von Themen und Teilnehmer sollten den Gegebenheiten entsprechend bereitgestellt werden.

Learnings
Auch von einem strukturierten Projektmanagement kann die 2.0 Welt lernen!

Web-Conferencing: Warum schlagen Einführungen immer wieder fehl?

Sie waren auch schon oft den ganzen Tag unterwegs für eine Stunde Meeting?
Ihr Unternehmen setzt ein Webkonferenzsystem ein, aber es wird kaum genutzt?
Ihr Reiseaufkommen beträgt mehr als 50.000 Euro im Monat? Oder Sie streben eine Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an?

Antworten auf diese Fragen liefert Birk Siegmund, Software-Entwickler von T-Systems Multimedia Solutions, in einem Webinar am Donnerstag, den 26. Juni um 15 Uhr. Erfahren Sie in diesem Webinar, warum sich Web-Conferencing bereits nach wenigen Besprechungen rechnet und wie Sie Ihre Conferencing-Lösung erfolgreich einführen.
Melden Sie sich an unter www.t-systems-mms.com/webinar

Enterprise 2.0 erobert Unternehmen

Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor.

 Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?

Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.

Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey (Download der Studie nach einem kurzen Login).

Spiele als Kulturgut?

Was viele Eltern verneinen dürften, da sagt der Geschäftsführer des G.A.M.E. Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. Stephan Reichart eindeutig ja.

reichart.gifNach seiner These leben wir in einer Generation Games und unsere Zukunft wird durch Games maßgeblich verändert. Die Zahlen geben Reichart recht. Ein Jahresumsatz von 35 Mrd. € im Games Markt im Jahre 2007 und ein jährliches Wachstum von rund 15% sprechen für sich.

Noch einen weiteren Vorteil hat der Boom der Computerbranche und vor allem der Online Games. Er macht Schluss mit der Gratis Mentalität im Netz. Durch Games lernen junge Menschen, für digitalen Content zu zahlen. Und auch die Angst vor der sozialen Isolation zerstreut Reichart im Wind. Spiele verbinden Menschen weltweit, trainieren den Verstand und bieten die einzige wirkliche interaktive Unterhaltung.

Don Tapscott über Wikinomics: Mit Enterprise 2.0 zum neuen Erfolg

“Guten Morgen” und schon gings in Englisch weiter. Don Tapscott, Autor des bekannten Buches Wikinomics, spricht über die Zusammenhänge von Internettechnologie, Wirtschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert, die er Wikinomics nennt.

Vortrag von Don Tapscott auf dem 3. Dresdner Zukunftsforum:  Wikinomics: Mit Enterprise 2.0 zu neuem ErfolgEr startet mit beeindruckenden Nutzerzahlen von MySpace, Flickr etc., aber das sei alles nur noch 2006. Heute bemerkt man den Einfluss der im Web 2.0 begonnenen Entwicklungen auch in der Wirtschaft, in der Produktentwicklung und Innovation. Für diesen Wandel macht Tapscott vier Haupttreiber verantworlich:

Zum Einen natürlich die Technologien um Web 2.0 und mobile Endgeräte, die für den Zugang zum Web 2.0 sorgen. Weiterhin verändert sich die Mediennutzung durch eine neue Generation an Kids, die nicht mehr im TV zappen, sondern bei YouTube surfen und die Autorität im Haushalt übernehmen, weil sie wissen, wie der PC zu administrieren ist (Generation Lab). Diese Generation (Net Generation) stellt Ansprüche: Freiheit ist wie Sauerstoff für sie; sie wollen mobil arbeiten, sie wollen alles personalisieren (Desktop, Klingelton), hinterfragen alles und sehen Arbeit und Lernen als eine gemeinsame Einheit. Denn wahre Neuigierde auf Informationen macht keinen Unterscheid, ob man dafür bezahlt wird.

Don Tapscott beim 3. Dresdner Zukunftsforum Mit diesen Ansprüchen steht Unternehmen eine neue Generation an Mitarbeitern gegenüber: Unternehmen müssen diese Normen der NetGen bedienen können, um dem War for Talent zu gewinnen. Die gesamte Welt ist die Personalabteilung von Unternehmen. Man muss die Welt nur mit der richtigen Sprache ansprechen. Wirtschaftlich ändert sich die Struktur von Unternehmen, denn die Kosten für Informationssuche sinken dank Internettechnologie auf fast Null. Don’s Nachbar veröffentliche als Gold Miner Kartenmaterial von potentiellen Goldreserven im Netz und forderte Goldsucher, mit einem nicht zu verachtenden Preisgeld von einer halben Million Dollar, auf, diese Reserven genau zu lokalisieren. Die Goldreserven, die auf diese Weise gefunden wurden, verhalfen dem Unternehmen zu einer Umsatzsteigerung von 90 Millionen zu 10 Milliarden Dollar.

IT und Networks lassen Unternehmensgrenzen verschwinden: Produkte entstehen durch eine Zusammenarbeit vieler Beteiligter innerhalb und außerhalb des Unternehmens (Peers), so dass man nicht mehr davon sprechen kann, dass ein Z3 einzig von BMW und ein iPOd ausschließlich von Apple gefertigt wird. Kunden und Produzenten vereinen sich in einer Person, dem “Prosumer”: Unternehmen müssen sich den Peers öffnen, um neue Produktentwicklungen schnell auf den Markt zu bekommen, die Werbung zu gestalten, die die Zielgruppe auch wirklich anspricht, weil sie von der Zielgruppe selbst entworfen wurde.Unkonventionelle Ideen kommen nicht von einer Werbeagentur, sondern von den Brand Lovers. Das Enterprise 2.0, das Unternehmen der Zukunft, ist für ihn eine Kombination aus “peering”, “opennes”, “sharing” und “acting global”.

In seinem Buch erklärt Tapscott auch den sog. Wiki Workplace, in dem E-Mail out ist und jegliche Kommunikation nur noch über Instant Messaging, Telepresence, Blogs und Wikis funktioniert. In diesem Buch hat Don ein Kapitel offen gelassen und ein Wiki aufgesetzt, um das letzte Kapitel von Jedermann schreiben zu lassen: Zur Freude der Net Generation, zum Ärgernis seines Buch-Verlegers.

Dresden Future Talk #9

Stefan Ehrlich über die Auswirkungen von Dezentralität im Enterprise 2.0

Welches Maß an Fehlertoleranz muss ein Unternehmen aufbringen, indem Intelligenz als Resource nicht vom einzelne Experten, sondern kollektiv aus der Gruppe entstammt? Was bedeutet eigentlich Führung in einem Unternehmen, das Verantwortung, Wissen und Kommunikation dezentralisiert?
Gibt es überhaupt noch Unternehmen, in einer Welt, in der Unternehmensgrenzen in Netzwerken verschwinden?

Im Future Talk #9 teilt Stefan Ehrlich seine Überlegungen über die kulturellen und strukturellen Veränderungen, denen sich Unternehmen angesichts von Enterprise 2.0 gegenüber sehen mit Steffen Büffel.
Bei all dem Hype und der Euphorie, die um dieses Thema entstanden sind, denkt Stefan Ehrlich, als einer unter wenigen, offen über die Nachteile und möglichen Risiken dieser Entwicklung nach. Stefan Ehrlich leitet die Business Unit Content und Collaboration Solutions der T-Systems Multimedia Solutions.


Bisherige Dresden Future Talks:

Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
Future Talk #6 – Dr. Frank Schönefeld
Future Talk #7: Sören Stamer
Future Talk #8: Dr. Harald Sack

 
icon for podpress  Dresden Future Talk #9 Stefan Ehrlich [21:39m]: Play Now | Play in Popup | Download

Dresden Future Talk #7

Welche Spielreglen gelten für Individuen und Unternhemen in Systemen, in denen der Grad der Vernetzung steigt? Sören Stamer von CoreMedia und Steffen Büffel sprechen in diesem Future Talk über die Bedeutung von Kooperation, Vertrauen und Transparenz.

Bisherige Dresden Future Talks:
Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
Future Talk #6 – Dr. Frank Schönefeld

 
icon for podpress  Dresden Future Talk #5 - Sören Stamer [22:14m]: Play Now | Play in Popup | Download