Dresden Future Forum

Archive for the 'Future Technologies' Category

Marcella Gaeb on July 13th, 2009 in Dresden Open Space, Enterprise 2.0, Future Technologies, Society & Culture, Uncategorized, Web 2.0 | 0 Comments

Digital Life Pitch

9 Projekte, die das digitale Leben verändern und bereichern wollen, pitchten am 19. Juni 2009 in der HomeBase Berlin um die Gunst des Publikums. Bei diesem Pitch ging es mal nicht um Geld. Vielmehr hat sich der Digital Life Pitch sich zum Ziel gesetzt, die richtigen Leute mit den richtigen Projekten zu verbinden. Die Projekte aus den Bereichen Web-Technologie, Web-Anwendunge, Mobile Technologien oder Mobile Anwendungen konnten sich um einen der neuen Plätze bewerben, um das Publikum zu begeistern und Mitstreiter, Unterstützer, Kooperationspartner zu gewinnen. Die wählte unter den Bewerbungen die Projekte aus, die den Kriterien Innovationsgrad, Zukunftsfähigkeit, Wachstumspotential, Originalität, Faszination und Anziehungskraft am besten entsprachen.

Die Projekte hatten fünf Minuten Zeit, um dem Publikum klar zu machen, was sie tun, wo stehen, wohin sie wollen und wen sie suchen. Hier die Aufzeichnungen:

the world lecture project

Digital Life Pitch 2009 - The World Lecture Project from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

YOU! Ultimate Soccer Talent

Digital Life Pitch 2009: You! Ultimate Soccer Star from Steffen Bueffel on Vimeo.

Sofatutor

Digital Life Pitch 2009: Sofatutor from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

Qimaya

Digital Life Pitch 2009: Qimaya from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

Peritor Cloud Computing

Digital Life Pitch 2009: Peritor Cloud Computing from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

nandoo

Digital Life Pitch 2009: Nandoo from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

aka-aki

Digital Life Pitch 2009: Aka Aki from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

barcoo

Digital Life Pitch 2009: Barcoo from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

ISOPT

Digital Life Pitch 2009: ISOPT from Steffen Bueffel on Vimeo.

zum Projekt

Theresa Förster on March 9th, 2009 in Business, Future Technologies | 0 Comments

Location Based Services - live auf der CeBIT Webciety

Lars Vogel, Programm Manager der T-Systems Multimedia Solutions stellte gemeinsam mit Dr. Jürgen Kaack, Projektleiter T-City Friedrichshafen, live auf der Webciety Area “Location Based Services” für die Stadt Friedrichshafen vor. In der anschließenden Diskussion wurden zukünftige Einsatzmodelle von Location Based Services für Städte erörtert.

Weitere Informationen können per E-Mail abgerufen werden. Wir senden Ihnen dabei gern zusätzlich Informationen zu dem neuen Konzept für städteweite Informationsportale zu.

Marcella Gaeb on February 2nd, 2009 in Dresden Open Space, Future Technologies | 3 Comments

Semantisches Web trifft neuronale Netze

Future Talk mit Dr. Klaus Holthausen und Roy Uhlmann

Die Vision, alles zu vernetzen, rückt durch den Einsatz selbstregulierender dynamischer Systeme immer näher. Auf dem 1. Dresden Open Space trafen sich Dr. Klaus Holthausen, Roy Uhlmann von qimaya mit Steffen Büffel. In diesem Gespräch gehen sie der Frage nach, wieso neuronale Netze die Suche im Web intelligenter machen.


Dresden Future Talks 2009: Dr. Klaus Holthausen und Roy Uhlmann from Steffen Bueffel on Vimeo.

Robert Sasse on February 2nd, 2009 in Enterprise 2.0, Future Technologies | 0 Comments

Collaboration Trends 2009

Der Zwang für Unternehmen Kosten zu verringern, die Weiterentwicklung von Social Software Anwendungen und ein eintretender kultureller Wandel werden die Unternehmen in 2009 begleiten und maßgeblich ihre Zusammenarbeit innerhalb und über Unternehmensgrenzen hinweg bestimmen. Finanz- und Wirtschaftskrise erhöhen den Druck auf die Unternehmen und nur diejenigen Unternehmen, die sich den Veränderungen stellen und bereit sind sich anzupassen, haben eine Chance sich am Markt gegen Wettbewerber zu behaupten. Folgende drei Megatrends werden die Collaboration in 2009 bestimmen.

1. Generation Y

Die Vertreter der Generation Y, auch Digital Natives genannt, drängen 2009 zum ersten Mal im großen Maße in die Unternehmen. Nach 1980 geboren, ist es die erste Generation, die größtenteils mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die Generation Y sucht ständig nach neuen Herausforderungen, arbeitet gerne in virtuellen Teams und kann mit tiefen Hierarchien nicht viel anfangen. Sie unterscheidet nicht mehr zwischen Online- und Offline-Identität und nimmt es auch mit der Privatsphäre nicht so genau. Der Umgang mit neueren Kommunikations-Technologien gehört zu ihrem Alltag und sie erwarten den Gebrauch von Social Software Tools an ihrem Arbeitsplatz. Der selbstverständliche Umgang mit dem Internet und die Erwartungshaltung, die eigenen Verhaltensmuster mit an den Arbeitsplatz übernehmen zu können, wird den Einsatz von Social Software im Unternehmen revolutionieren. Bei der Einführung von Social Software war bisher in den Unternehmen ein interner Kulturwandel nötig, um die nötige Akzeptanz für die Mitarbeiter zu schaffen. Die Generation Y bringt diese Akzeptanz für Social Software-Anwendungen schon mit und muss vom Einsatz der Tools nicht überzeugt werden. Ganz im Gegenteil müssen die Unternehmen nun die Erwartungshaltung der Digital Natives an den Gebrauch von Social Software am Arbeitsplatz erfüllen.

2. Globale Einflüsse

Die globalen Einflüsse auf das einzelne Unternehmen verstärken sich laufend. Schnellere Produktlebenszyklen, neue Märkte und Konkurrenten führen zu einer Beschleunigung von Unternehmen. Chancen für neue Geschäftsideen entstehen schneller, verschwinden aber auch wieder in kurzer Zeit. Um die Chancen nutzten zu können, modularisieren und virtualisieren sich Unternehmen mehr und mehr. Andere Unternehmen lagern ganze Dienstleistungsbereiche komplett in Schwellenländer aus. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise wird 2009 bei vielen Unternehmen den Druck auf der Kostenseite erhöhen und damit die oben genannten Trends beschleunigen. Um die Kosten senken zu können werden die Unternehmen versuchen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Aus Auslagerung und steigender Kooperation über die eigene Wertschöpfungskette hinaus, entstehen eine Vielzahl an neuen Netzwerken zwischen Personen, Unternehmen und Projektteams. Das Beziehungsgeflecht jedes einzelnen verliert dabei an Übersichtlichkeit. Der Einsatz von Collaboration Tools wird so immer wichtiger, denn die passenden Tools schaffen die richtigen Strukturen und Räume als Basis einer funktionierenden Zusammenarbeit.

3. Wissensmanagement

Das althergebrachte Auswendiglernen von trockenen Fakten und Zahlen ist für die meisten heute oft nur noch eine Form von Zeitverschwendung. Das liegt zum großen Teil an dem veränderten Umgang mit Wissen. Der Zugang zu Wissen war in der Vergangenheit umständlicher als heute. Fakten mussten ständig in Büchern nachgeblättert werden. Da nicht alle benötigten Bücher griffbereit im Regal standen, musste oft umständlich in einer Bibliothek das richtige Buch gesucht werden. Ein paar wichtige Fakten im Kopf abzuspeichern, konnte da privat wie auch am Arbeitsplatz nicht schaden. Für das recherchieren von nichtgelernten Daten mussten so Stunden eingerechnet werden, dass geschieht heute mit ein paar Klicks in Sekunden. Die ständige Verfügbarkeit von Wissen lässt das Auswendiglernen von Wissen als Unnötig erscheinen. Zum anderen hat sich das verfügbare Gesamtwissen auf der Welt, aber auch in jedem Unternehmen, massiv gesteigert. Von der Erfindung des Buchdrucks 1447 bis zum Zeitalter der Aufklärung 1750 verdoppelte sich das niedergeschriebene Wissen in 300 Jahren. Heute verdoppelt sich das weltweit verfügbare Wissen alle paar Jahre. Und schon in wenigen Jahren wird sich der Zeitraum auf wenige Wochen verkürzen. Der Anteil des Einzelnen an dem Gesamtwissen sinkt gleichzeitig stetig ab. Um das kollektive Wissen anderen zur Verfügung zu stellen, ist es daher immer wichtiger das Wissen so zu managen das es effektiv genutzt werden kann. Gerade für Unternehmen wird sich dies als entscheidender Wettbewerbsvorsprung, und später sogar zur Überlebensstrategie entwickeln. Das reine Verwalten von Wissen wird dabei aber nicht ausreichen. 2009 werden Unternehmen anfangen diverse Kommunikations-, Lern- und Collaboration-Anwendungen in einem Portal zu integrieren. Das liegt auch an der wachsenden Bedeutung von E-Learning. Um den Anschluss an Wettbewerber nicht zu verlieren und gleichzeitig Kosten durch Online Trainings sparen zu können, steigt der Drang Mitarbeiter online fortzubilden. Die Integration von Wissen-, Kommunikation-, und Lern-Tools in ein einziges Portal ermöglicht den Austausch unter den Lernenden. Gruppenbasiertes Lernen beschleunigt den Bildungsprozess und spart so nebenher auch bezahlte Arbeitszeit.

Robert Sasse on December 11th, 2008 in Future Technologies | 0 Comments

Mit dem Avatar zur Fortbildung in 3D

E-Learning in virtuellen Welten

Mit Second Life hat in der Vergangenheit zum ersten Mal eine technologische Plattform für 3D-Welten eine breite öffentliche Aufmerksamkeit gefunden. Die 3D-Welt wurde und wird in erster Linie von privaten Usern genutzt. 3D-Infrastrukturplattformen eignen sich aber nicht nur zum privaten Vergnügen, sondern finden auch beim E-Learning eine sinnvolle Anwendung. Das zeigt sich bei genauerer Betrachtung der bestehenden E-Learning Angebote in der virtuellen Welt. Denn in der 3D-Umgebung lässt sich mit neuartigen Veranstaltungsformen wie Open Spaces und BarCamps experimentieren und zusätzlich Erfahrungen für kommende 3D-Welten im E-Learning sammeln. Simulierte Erlebniswelten ermöglichen zudem konkrete Trainings im Team und bieten Übung beim Umgang mit der Orientierung in bestimmten Situationen. Auch wenn die Nutzerzahlen für Second Life auf den Rückmarsch sind, wird das Thema E-Learning in neuen 3D-Welten zukünftig seinen Markt finden.

Die Gartner Group geht davon aus, dass schon 2011 rund 80% aller Internetnutzer über einen digitalen Repräsentanten oder Avatar verfügen. Ein idealer Nährboden für eine große Zahl von neuen Angeboten wie zum Beispiel die Online-Plattform Twinity, die zunächst mit einem virtuellen Berlin aufwartet. Doch für welche Formen der Wissensvermittlung eignen sich virtuelle Welten überhaupt? Die aktuell häufigste Anwendung sind Veranstaltungen. Typische Veranstaltungsformen in digitalen Welten sind BarCamps, Open Space, Kongresse oder Podiumsdiskussionen. Diese lassen sich in der Regel recht einfach realisieren.

Dresden Open Space 08

Auch in der in der betrieblichen Bildung gewinnt die virtuelle Lernwelt an Bedeutung. Verkaufsgespräche, Verhandlungssituationen und Teamtrainings können in virtuellen Welten abgebildet werden. Zudem sind digitale Welten bei der verteilten Gruppenarbeit besser als Telefonkonferenzen. Das zeigt das Forschungsergebnis einer Untersuchung der US-Universität Penn State. Auch für spezialisierte Lernformen wie Sprachunterricht oder Methoden wie Brainstorming eignen sich 3D-Welten. Einer der Hauptgründe mag in der oft angenehmen Lernatmosphäre liegen.

Viele Universitäten nutzen heute schon diesen Vorteil und sind in virtuellen Welten, meist Second Life, nicht nur mit Repräsentanzen sondern mit aktiven Lernangeboten vertreten. Die Uni Bielefeld etwa zeigt Vorlesungen und Seminare in virtuellen Lernräumen, die durch Sprechstunden in der Online-Repräsentanz begleitet werden. Für die Studenten bietet sich zudem der Vorteil, dass Sie nicht wie bisher nur auf Abruf lernen müssen, sondern als „Learning on demand“ zu jeder beliebigen Uhrzeit lernen können. Da sich Lernen zukünftig nicht mehr zeitlich am Angebot ausrichtet sondern an den Lernenden, wird sich dies wie ein Turbo auf die Bereitschaft der Menschen auswirken im privaten Bereich Fortbildungen zu absolvieren oder Fernstudiengänge zu belegen. Nicht zuletzt dank der Möglichkeit qualifizierte Bildung mit digitaler Technik günstiger zu erhalten.

Webbasierte Experten- und Schulungssysteme in Form multimedialer Lehr- und Lernmodule zur Weiterbildung sind weitere Beispiele für E-Learning-Anwendungen in 3D. Vor dem Hintergrund des wachsenden Bedarfs an Fortbildung und dem unterfinanzierten Bildungssystem ist von einem weiteren rasanten Anstieg von E-Learning Angeboten auszugehen. 3D-Welten werden in diesem wachsenden Markt Ihre Bedeutung finden. Nicht zuletzt Dank Ihrer visuellen Vorteile.

Theresa Förster on November 6th, 2008 in Future Technologies | 0 Comments

Location based City Portals - live presentation

Weitere Informationen zu dem auf dem Innovation Day in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom präsentierten Gemeinschaftsprojekt “Location based City Portals” können per E-Mail abgerufen werden. Wir senden Ihnen dabei gern zusätzlich weitere Informationen zu dem neuen Konzept für städteweite Informationsportale zu. Schauen Sie sich auch das Video zum Innovation Day unter dem nachfolgendem Link an. Video

T-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in BerlinT-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in BerlinT-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in BerlinT-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in Berlin

Theresa Förster on October 30th, 2008 in Future Technologies | 0 Comments

Location-based Service für mobile Cityportale – vorgestellt auf dem Innovation Day

T-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in Berlin

Auf dem heutigen Innovation Day in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom wurde das Gemeinschaftsprojekt Location-based Service für mobile Cityportale von T-Systems Multimedia Solutions und dem Start-up Unternehmen mobileo AG hochrangigen Vertretern der Wirtschaft und der Deutschen Telekom vorgestellt. Mit dem Fokus auf WebX.0 wurden dem Publikum die drei Innovationsprojekte des Jahres 2008 demonstriert.

T-Systems Multimedia Solutions@ Innovation Day in Berlin

“Location-based Service für mobile Cityportale” steht für ein neues Konzept für städteweite Informationsportale, welches mobil und nutzerfreundlich lokale und personalisierte Informationen zur Verfügung stellt. Diese WLAN-fähige Anwendung wurde während der Veranstaltung live auf einem iPhone präsentiert.

Ad hoc werden dem Nutzer relevante Informationen, welche auf seinem Standort und seinen Interessen basieren, zusammengestellt. Diese Empfehlungen können beispielsweise aus aufbereiteten redaktionellen Inhalten, sogenannten „Trusted Sources“ von Verlagen und Magazinen kommen. Der Nutzer erhält so speziell für ihn zusammengestellte Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Shops oder Bars sowie historische oder kulturelle Highlights aus seiner Stadt. Hieraus kann der Nutzer entsprechende Touren erstellen, die er jederzeit abrufen kann. Zusätzliche ist eine Community-Funktionalität integriert. Nutzerbenachrichtigungen Bewertungen und der Austausch von lokalem Wissen erhöhen somit die Attraktivität für die Nutzer erheblich. David Weinberger als Keynote-Speaker der Veranstaltung propagierte die Bedeutung von Web2.0 Funktionalitäten, die die Teilnehmer der Veranstaltung auf dem “Location-based Service für mobile Cityportale”- Prototyp während der anschließenden Ausstellung live erleben durften.

Robert Sasse on October 21st, 2008 in Future Technologies | 2 Comments

Vision des Webs der Zukunft auf dem BarCamp Berlin 3

Impressionen vom BarCamp3 Berlin

In der Session “Vision des Webs der Zukunft - Neuronale Netze und künstliche Intelligenz” spricht Roy Uhlmann und Dr. Klaus Holthausen von Queap über die Zukunft des Webs. Bisher war die kontextuelle Suche im Internet Standard. Das Problem an dieser ist, dass der vollständige Inhalt einer Seite nicht erkannt wird. Beispiel Moby Dick: Weight Watchers oder Walfänger? Kontextuelle Suche kann das nicht beantworten. Selbst das kontextuelle Auffinden des Wortes “Wal” sagt hierzu nichts aus, denn es könnte sich ja auch lediglich um eine Beleidigung handeln.

Ziel ist es, dass eine Suchmaschine eine Webseite so erkennt wie ein Mensch, wenn er eine Buchseite liest. Das würde dazu führen, dass man eine wirkliche inhaltliche Suche hätte und eben nicht mehr nur EIN oder MEHRERE Worte auf einer Webseite findet. Hierdurch entsteht dann im nächsten Schritt eine Suche nach Inhalt und Sinn. Und dieser kann dann auch kategorisiert werden. Beides zusammen emuliert die Struktur des menschlichen Gehirns, was dazu führt, dass Inhalte und Webanwendungen miteinander verknüpft werden können. Und das nennt man dann wiederum semantisches Web!

Die Frage ist nun, wie man dieses Ziel erreicht.

Bisheriger Ansatz war es, Daten bzw. Webseiten durch Metadaten bzw. Ontologien, RDF und Microformats miteinander zu verbinden. Genau dies versteht man bis heute als semantisches Web. Zu unterscheiden ist aber das semantisches Web als Ziel und die Erzeugung des semantischen Webs. Genau hier besteht in der Öffentlichkeit ein großes Missverständnis. Denn sobald ein semantisches Web besteht, denkt selbst jeder Informatiker, dass dies nur durch das Hinzufügen von Daten entstehen kann.

Denn, vereinfacht gesagt, das Hinzufügen erzeugt ein statisches Web. Man müsste die Daten immer wieder pflegen und erweitern. So wusste man bis vor 2 Jahren z. B. nicht, was ein Asus EEE PC ist. Was passiert dann aber mit Daten, die ein gewisses Alter aufweisen und nicht mehr gepflegt werden? Diese verlieren ihre Semantik oder spiegeln die Wirklichkeit nicht mehr wieder. Das Todesargument für die Erzeugung von Semantik durch das Hinzufügen von Daten! Das Beispiel Lehman Brothers verdeutlicht es. Vor gut 2 Monaten wurde Lehman noch nicht mit Insolvenz assoziiert. Jetzt schon! Das manuelle Hinzufügen von Daten ist also nicht praktikabel, da es keine dynamische Semantik erzeugt. Jeden Tag werden jedoch Unmengen von Daten im WWW erzeugt.

Das menschliche Gehirn hingegen erzeugt eine dynamische Verknüpfung  durch das ihm eigene neuronale Netz, als selbstreferentiell und operational geschlossenes System. Dieses neuronale Netz lässt sich, wie oben beschrieben, nun erstellen. Es heißt ANI - artificial natural intelligence. Der Output einer Webseite, also der dort enthaltenen Texte wird durch den Algorithmus automatisch erkannt und dann mit anderen Inhalten abgeglichen und in  Zusammenhang gebracht. Dies bedeutet nicht nur, dass alle Webseiten und Inhalte miteinander verknüpft werden, sondern auch, dass eine darauf aufsetzende Suchmaschine vollkommen ohne “Tags” arbeitet und ein rein inhaltliches Ranking von Webseiten erstellt. Der beste Inhalt ist auch das beste Suchergebnis! Der Pagerank, wie auch Black-SEO ist somit überflüssig geworden.

Dieser Ansatz führt dazu, dass man nicht nur Text, sondern auch die Pixel eines Bildes, Musik, letztlich jegliche Arten von Daten hiermit semantisch (im Sinne einer Verknüpfung) abbilden kann. Denn er arbeitet exakt so wie das neuronale Netz des Gehirns und dieses kann gleichfalls jede Art von Daten verarbeiten. Eben ohne das Hinzufügen von Daten.

Robert Sasse on October 18th, 2008 in Future Technologies, Web 2.0 | 0 Comments

BarCamp Berlin 3 gestartet

Das BarCamp3 in Berlin ist soeben erfolgreich gestartet. Die Sessionvergabe ist abgeschlossen. Wir warten auf die ersten Vorträge …

BarCamp3 Berlin erfolgreich gestartet

Robert Sasse on June 12th, 2008 in Enterprise 2.0, Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

3. Dresdner Zukunftsforum in Second Life: Eine virtuelle Welt für alles und jeden

Während des Real Life Events am 5. Juni fand in Second Life, beim “virtuellen Zwilling” des 3. Dresdner Zukunftsforums eine spannende Diskussionsrunde statt. Experten auf dem Gebiet der virtuellen Realität gingen der Frage nach, welche Chancen virtuelle Welten insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Enterprise 2.0 bieten.

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Wichtige Trends dürften hier in der stärkeren Einbeziehung der Kunden in die Wertschöpfung von Unternehmen und in der Unterstützung der Zusammenarbeit virtueller Teams liegen. Diskutiert wurde auch, ob es je nach Zweck, beispielsweise für Gaming oder Business eigene virtuelle Welten geben sollte oder ob ein 3D-Web für alle Anwendungen sinnvoller ist. Fazit der Runde: Eine virtuelle Welt für alles und jeden. Das dreidimensionale Web integriert das World Wide Web und avatar-basierte Umgebungen. Zusätzlich wird es abgegrenzte Welten für Special Interest Groups mit speziellen Geschäftsmodellen geben.

Das sind die Teilnehmer der Diskussionsrunde:

Holger Endert
Hauptarchitekt und Team-Leiter der RoboCup-Mannschaft des DAI-Labors, die seit den letzten zwei Jahren zur Top-10 der 2D Simulationsliga gehört.

Stephan Keisers
Creative Director der Second Interes AG, die sich auf Content Design, Business Development und Technical Solutions für virtuelle Welten spezialisiert hat.

Jean Miller
Leiterin der Abteilung Business Development Deutschland bei Linden Lab.

Danny Pannicke
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich Virtuelle Welten und deren Anwendung im Unternehmenskontext.

Alexander Schimkat
Director Interactive bei komm.passion, hat in der Vergangenheit Marken wie IBM, Deutsche Post, Sony Style, Bild.T-Online, Quelle, HEAD und viele mehr im Kontext virtueller Welten beraten.

Florian Alexander Schmidt
War unter anderem bei dem Berliner Unternehmen Metaversum tätig und arbeitete dort an Konzept und Interface der virtuellen Welt Twinity, 2006 erschien sein Buch “Parallele Realitäten”, 2007 gewann er den Wettbewerb “Reinventing The Virtual City” der Organisation Shinking Cities. Florian A. Schmidt.

Moritz Biehl
Hauptansprechpartner für das Thema virtuelle Welten bei T-Systems Multimedia Solutions und Betreuer von Diplomarbeiten rund um das 3D-Internet.

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