Hyper-Public – ein Symposium über die Gestaltung von Privatsphäre und Öffentlichkeit in einer vernetzten Welt
Die Allgegenwärtigkeit des Netzes erfüllt den öffentlichen Raum nicht nur, das Netz erweitert ihn auch. Bewusst oder unbewusst hinterlassen wir digitale Spuren auf öffentlichen Plätzen, Straßen, Bahnhöfen, Flugplätzen, mit unseren Smartphones, Notebooks und GPS Geräten.
Die Veränderung der Privatsphäre durch Technologie war das große Thema der Hyper-Public Konferenz. Die Hyper-Public ist ein vom Berkman Center for Internet and Society der Harvard Universität organisiertes Symposium zur Gestaltung von Privatsphäre und öffentlichem Raum in einer vernetzten Welt.
Urs Gasser und Judith Donath, beides Forscher am Berkman Center, betonten in ihrer Begrüßung, dass durch die technologische Entwicklung die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Leben immer mehr verschwimmen. Urs Gasser berichtete, dass in der Schweiz im Zuge der Einführung von Google Streetview ein Gesetz zur verbesserten Anonymisierung verabschiedet wurde. Judith Donath ging einen Schritt zurück und stellte die Frage: was ist überhaupt Privatheit – und was Öffentlichkeit? So trifft man sich für Verabredungen gezielt in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im Restaurant, obwohl man Zeit zu zweit verbringen möchte. Die Frage nach Öffentlichkeit und Privatsphäre kann also aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Bei der Hyper-Public fand eine interdisziplinäre Untersuchung des Themas statt.
Adam Greenfield, Inhaber der Agentur Urbanscale, hielt einen Vortrag über vernetzte Städte zum Programmpunkt “The Risks and Beauty of the Hyper Public Life”.
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Innovationsnetzwerk COIN überträgt Konferenz per Livestream
Unter dem Motto „COINs are everywhere“ findet von 07. bis 09. Oktober in Georgia, USA, die 2. Internationale Konferenz kollaborativer Innovationsnetzwerke COINs statt.
COIN vernetzt Praktiker, Wissenschaftler und Studenten aller Nationen. Große Bedeutung kommt bei COIN dem Internet zu. Zwar haben sich Menschen seit jeher zusammen getan, um Ideen und Visionen zu teilen. Doch durch das World Wide Web wird das Vernetzen der „COINs“ vereinfacht, zudem recherchieren die Mitglieder in sozialen Netzwerken Trends und nutzen Schwarmintelligenz und –kreativität.
Bei der diesjährigen COIN-Konferenz liegt ein Schwerpunkt daher auf „Coolhunting“ – quasi dem professionellen Aufspüren von Trends und Trendsettern. Den Konferenzteilnehmern wird zum Beispiel ein Tool vorgestellt, das Coolhunting durch semantische Suche innerhalb sozialer Netzwerke unterstützt.
Die Konferenz wird inklusive der zuvor stattfindenden Coolhunting Academy per Livestream übertragen.
Digital Life Pitch
9 Projekte, die das digitale Leben verändern und bereichern wollen, pitchten am 19. Juni 2009 in der HomeBase Berlin um die Gunst des Publikums.
Bei diesem Pitch ging es mal nicht um Geld. Vielmehr hat der Digital Life Pitch sich zum Ziel gesetzt, die richtigen Leute mit den richtigen Projekten zu verbinden. Die Projekte aus den Bereichen Web-Technologie, Web-Anwendunge, Mobile Technologien oder Mobile Anwendungen konnten sich um einen der neuen Plätze bewerben, um das Publikum zu begeistern und Mitstreiter, Unterstützer, Kooperationspartner zu gewinnen. Die wählte unter den Bewerbungen die Projekte aus, die den Kriterien Innovationsgrad, Zukunftsfähigkeit, Wachstumspotential, Originalität, Faszination und Anziehungskraft am besten entsprachen. Weiterlesen…
Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Was ist das?
Einen ersten Eindruck über das neue Wissensmanagement im Enterprise 2.0 kann man in dem Blog Projektmanagement 2.0 bekommen.
Die nachfolgende Präsentation ist der Teil 1 von 3 Akten. “Der Wikipedia Irrtum” lautet der Titel des ersten Teils und wirft nicht nur einen Blick auf das “alte Wissensmanagement” sondern auch darauf, wie die neuen Tools an vielen Stellen mit den alten Konzepten eingesetzt werden – was nicht funktionieren kann.
Was ist das? Wissensmanagement im Enterprise 2.0
Wissen im Nirwana – “Enterprise Microblogging” als Heilsbringer?
Unternehmen twittern und bloggen. Sie produzieren Wissen am laufenden Bande. Doch wie kann das Wissen effizient abgeschöpft werden?
In der Session “Twittern im Unternehmen” auf dem BarCamp Berlin 3 stellt Dirk Röhrborn von Communardo “Enterprise Microblogging” vor. Bisher versinken Informationen und Wissen oft im Nirwana der Intranets der Unternehmen. Oft fehlt die nötige Zeit und die richtigen Tools um Wissensmanagement und Projektdokumentation richtig auszuführen. Kann “Enterprise Microblogging” diese Aufgabe übernehmen? Was sind die wichtigsten Punkte beim “Enterprise Microblogging”? Und wofür eignet sich “Microblogging” im Unternehmen eigentlich? “Enterprise Microblogging” muss für die Unternehmen einen hohen Nutzen bringen. “Microblogging” garantiert eine gewisse Aufmerksamkeit durch eine ständige Aktualisierung, motiviert die Mitarbeiter zum Austausch von Informationen, bietet die Dokumentation des Ist-Zustandes eines Prozesses, erleichtert die ad-hoc Kommunikation und kann Abläufe und Daten dokumentieren. Darüberhinaus muss “Enterprise Microblogging” einfach zu bedienen sein und leicht verständlich. “Microblogging” ist so verständlich wie eine sms schreiben und ein paar Textzeilen zu verfassen ist auch für Ungeübte einfach. Außerdem sind “Microblogging” Dienste schnell und kostengünstig einsetzbar.
“Microblogging” im Unternehmen kennt aber auch seine Grenzen. 140 Zeichen sind für komplexe Zusammenhänge oft zu wenig. 1000 “tweets history” reichen darüber hinaus oft für umfangreichere Dokumentationen nicht aus. Auch die Sicherheit und der Umgang mit sensiblen Daten ist für Unternehmen ein Thema. “Microblogging” im Unternehmen dürfte sich daher vor allem für kleinere Dokumentaionsaufgaben eignen, etwa im Vertrieb, der Produktion oder zur Projektkommunikation.
Um das Potential von “Microblogging” im Unternehmen vollständig zu heben, sollte das reine “Microblogging” auf einer Plattform mit anderen Funktionen und Tools kombiniert werden. “Blogs”, “Notes”, “Tags”, “Search”, “Security” und “Export”, sind einige Funktionen die ein solches System bieten sollte. “Enterprise Microblogging” könnte so gerade im internen Wissensmanagement eines Unternehmens die oft angestaubten Onlineportale wiederbeleben.
BarCamp Berlin 3 – Tod der “Expertokratie”
Die wichtigsten gesellschaftlichen, poltischen und wirtschaftlichen Fragen werden von Experten beantwortet, die jedoch nicht immer unparteiisch sind. Zehn befragte Experten geben daher auch zehn verschiedene Antworten.
In dem Beitrag “Weisheit der Vielen und Ihr Einfluss auf unseren Alltag” auf dem BarCamp Berlin 3 propagiert medienlese Blogger Ronnie Grob, Crowdsourcing als Mittel gegen die um sich greifende “Expertokratie”. Selbsternannte und berufene Experten, Wissenschaftler und Sachverständige bestimmen was auf den Markt der Meinungen richtig ist und was nicht.
Crowdsourcing kann dabei ein Mittel sein um den Experten die Meinungshoheit zu entreißen. Es geht darum, dass man nur genug Leuten eine bestimmte Frage stellen muss, um der richtigen Antwort sehr nahe zu kommen. Menschen, die gemeinsam spannende, ausgefallene und passende Kreativlösungen finden und Entscheidungen konsensbasierend treffen.
Aber ist die Expertokratie überhaupt die Tyrannei der Wenigen, die unsere hochkomplexen gesellschaftlichen Fragen beantworten? Richtig und falsch. Richtig weil Medien, Politik und Wirtschaft immer häufiger auf die Meinung von Experten zurückgreifen und so oft nur eine eingeschränkte oder persönliche Sichtweise der Dinge zeigen. Falsch weil Experten auch in Zukunft weiterhin gebraucht werden. Hier hilft ein Blick auf das Wissensmanagement. Als Beispiel für die Weisheit der Massen gilt vielen Wikipedia. Die Schwäche von Wikipedia liegt aber in einem Datenbank- und Dokumentenmanagement-technischen “People-to-Document” Ansatz.
Echtes und komplexes Expertenwissen findet sich nur bedingt, oder muss mühsam aus unzähligen Beiträgen in Eigenleistung zusammengesetzt werden. Ein “People-to-People” Ansatz bringt oft schneller die gewünschten Ergebnisse und erfordert daher weiterhin das Wissen von Experten. Nicht alles Wissen kann in Form von Dokumenten abgelegt werden. Oft ist eine Nachfrage bei der entsprechenden Person schneller. Eine Zukunftsaufgabe wird es daher sein, Experten enger zu vernetzen.
BarCamp Berlin 3 gestartet
Das BarCamp3 in Berlin ist soeben erfolgreich gestartet. Die Sessionvergabe ist abgeschlossen. Wir warten auf die ersten Vorträge …
Enterprise 2.0 erobert Unternehmen
Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor.
Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?
Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.
Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey
Live Streaming des Dresdner Zukunftsforums
Wir übertragen morgen die gesamte Veranstaltung live. Falls Sie nicht am Dresdner Zukunftsforum teilnehmen, aber die Veranstaltung nicht verpassen möchten, können Sie sie dennoch live mitverfolgen. Das Live Streaming finden Sie hier.
Dresden Future Community
Gründung der Dresdner Future Community anlässlich des 3. Dresdner Zukunftforums
Die Dresden Future Community steht den Teilnehmern und allen anderen offen, die sich für die Themen des Dresdner Zukunftsforums interessieren. Sie soll Gespräche ermöglichen und einen Raum schaffen, in dem gemeinsam Antworten auf die Fragen gefunden werden, die der Einsatz innovativer Technologien aufwirft.
Sie sind herzlich eingeladen, an den Diskussionen und Gesprächen der Dresden Future Community teilzunehmen und gemeinsam ein Stück Zukunft zu gestalten.
Die Dresden Future Community finden Sie hier.











