Vision des Webs der Zukunft auf dem Barcamp Berlin
Das semantische Web ist das Ziel, doch wie erreicht man es?
In der Session “Vision des Webs der Zukunft – Neuronale Netze und künstliche Intelligenz” sprechen Roy Uhlmann und Dr. Klaus Holthausen von Queap über die Zukunft des Webs. Bisher war die kontextuelle Suche im Internet Standard. Das Problem an dieser ist, dass der vollständige Inhalt einer Seite nicht erkannt wird. Beispiel Moby Dick: Weight Watchers oder Walfänger? Kontextuelle Suche kann das nicht beantworten. Selbst das kontextuelle Auffinden des Wortes “Wal” sagt hierzu nichts aus, denn es könnte sich ja auch lediglich um eine Beleidigung handeln.
Ziel ist es, dass eine Suchmaschine eine Webseite so erkennt wie ein Mensch, wenn er eine Buchseite liest. Das würde dazu führen, dass man eine wirkliche inhaltliche Suche hätte und eben nicht mehr nur ein oder MEHRERE Worte auf einer Webseite findet. Hierdurch entsteht dann im nächsten Schritt eine Suche nach Inhalt und Sinn. Und dieser kann dann auch kategorisiert werden. Beides zusammen emuliert die Struktur des menschlichen Gehirns, was dazu führt, dass Inhalte und Webanwendungen miteinander verknüpft werden können. Und das nennt man dann wiederum semantisches Web. Weiterlesen…
Wolfgang Wahlster beim future talk auf der CeBIT
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung diskutiert DFKI-Chef Prof. Wolfgang Wahlster, Sprecher bei unserem 3. Dresdner Zukunftsforum im Juni diesen Jahres, mit Physiknobelpreisträger Prof. Peter Grünberg, Ministerialdirektor Dr. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft und Christopher Schläffer, Chefinnovator der Deutschen Telekom zur HighTech Strategie der Bundesregierung und IKT 2020, das Rahmenprogramm für Informations- und Kommunikationstechnologie. In zahlreichen weiteren Vorträgen und Podiumsdiskussionen präsentiert das DFKI Ideen, Projektergebnisse und Perspektiven.
Ideenwettbewerb für Studenten startet im Februar
Am 4. Februar startet der Ideenwettbewerb zum 3. Dresdner Zukunftsforum.
Der Wettbewerb richtet sich an alle Studierenden deutscher Hochschulen. Ziel des Wettbewerbs ist es, kreative Ideen zu internetbasierten Techniken oder Diensten zu fördern. Die Beiträge sollten sich mit den zentralen Themen der Veranstaltung auseinandersetzen. Hierzu gehören zum Beispiel:
- Vernetzte Zusammenarbeit und kollektive Intelligenz in Unternehmen
- Virtuelle Umgebungen, interaktive Benutzeroberflächen, Internet 3D
- Mobile und drahtlose Technologien und Services, Location Based Services
Von den Teilnehmern des Wettbewerbs wird kein vollständiger Realisierungsplan erwartet. Eine Ideenskizze von max. 6 Seiten ist ausreichend. Was zählt, ist die Idee und der richtige Mix aus Innovation, Nutzen und Realisierungsansatz. Das Projekt kann in Einzel- oder Gruppenarbeit mit bis zu drei Gruppenmitgliedern erfolgen.
Außer Anerkennung und interessanten Kontakten erhält der Gewinner des Wettbewerbes ein Preisgeld von 1.000 Euro. Die Plätze 2 und 3 sind mit 500 bzw. 250 Euro dotiert. Die Gewinner nehmen außerdem am 3. Dresdner Zukunftsforum teil.
3. Dresdner Zukunftsforum – Update
Am 5. Juni findet das 3. Dresdner Zukunftsforum „Leben in der digitalen Welt“ statt.
Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, der Großteil des Programms steht. Zu den Themen gehören diesmal der durch Web 2.0 eingeleitete Wandel zum Enterprise 2.0, die zunehmende Bedeutung von Computerspielen und ihr Einfluss auf die Geschäftswelt sowie die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz und ihre Anwendungen im Internet. Mit dabei sind u.a.:
- Don Tapscott, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie, international bekannt als Buchautor und Keynote Speaker. Sein neuestes Buch „Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything” ist in 20 Sprachen erschienen und gilt inzwischen als internationaler Bestseller.
- Prof. Wolfgang Wahlster, Professor an der Universität des Saarlandes und Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Er gilt als einer der herausragendsten Experten auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz und der Computerlinguistik.
- Für die Moderation der Veranstaltung konnten wir den bekannten Fernsehmoderator und Wissenschaftler Ranga Yogeshwar gewinnen.
Eine ausführliche Vorstellung dieser und weiterer Referenten beim 3. Dresdner Zukunftsforum folgt in Kürze hier im Blog.
1. Innovationsforum in Dresden
Die Landeshauptstadt Dresden und das Kommunalforum für Wirtschaft und Arbeit laden alle Interessierten am 28.11.2007 zum 1. Dresdner Innovationsforum ins Internationale Congress Center Dresden ein.
Unternehmer, Wissenschaftler und Forscher werden sich austauschen auf dem Dresdner Materialforschungstag, dem sächsischen Mittelstandforum FIT FOR IT, dem sächsischen Biotechnologietag, dem Mitgliederforum des Silicon Saxony e.V. und den Foren des Industrieclusters „nano for production“, des Wachstumskerns „Molecular Biological Coating“ und der Brennstoffinitiative.
3. Dresdner Zukunftsforum
Bereits heute können wir ankündigen, dass die Vorbereitungen für das
3. Dresdner Zukunftsforum in vollem Gange sind.
Derzeit wird ein spannendes Thema erarbeitet und mit hochkarätigen Referenten besetzt. Was schon jetzt fest steht und auch in Ihrem Kalender eingetragen werden sollte, ist der Termin:
05. Juni 2008, natürlich in Dresden.
Über die weitere Planung und die Themen des Kongresses halten wir Sie hier in diesem Blog auf dem Laufenden. Sie dürfen gespannt sein!
„Mensch spielt Gott – selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch“
Spielt der Mensch mit Künstlicher Intelligenz Gott, sind Maschinen am Ende die besseren Menschen, und vollendet sich mit Robotern die Schöpfung?
Um diese Fragen geht es bei der Veranstaltungsreihe „art meets science“, die am 14. Juni bei T-Systems Multimedia Solutions Halt macht.
CYNETart-Festival in Dresden
Tanzende Roboter, musizierende Zeichnungen und animierte Legomännchen. Medienkünstler führen beim CYNETart Festival in Dresden vor, welchen Spaß Informationstechnologie macht.
Im Rahmenprogramm laden Forscher und Unternehmer zur Diskussion über die Medienzukunft ein.
Irritiert mag manch einer den Kopf schütteln, der in Dresden über die Plakate stolpert. Die Aushänge zeigen Männer in grauen Anzügen. Freiwillig und völlig entspannt fallen die Herren am strahlend blauen Himmel ins Leere. Sind das Selbstmörder oder Verrückte, die einer neuen Sportart nachgehen?
Roboter konkurrieren mit Ballack & Co.
Noch bis zum 20. Juni findet der RoboCup2006 in Bremen statt, bei dem Roboter den Fussballweltmeister unter sich ausmachen. ´
In Konkurrenz zur Fussball-Weltmeisterschaft in Menschengestalt kämpfen Roboter in verschiedenen Ligen um die Vorherrschaft der Technik auf dem grünen Rasen. Bis zum wirklich autonomen Spiel der Roboter ist es aber mit der Forschung noch weit, wenn es nicht gar Vision bleibt. Ziel der Initiative ist es, die Entwickungen im Bereich künstlicher Intelligenz mittels Fussball zu fördern. Die Weiterentwicklung von humanoiden, autonom agierenden Robotern hängt von verfügbaren finanzielle Mitteln sowie ausreichend technikbegeistertem Nachwuchs ab.
RoboCup 2006 in Deutschland
Für Forscher der Künstlichen Intelligenz ist es das Highlight des Jahres – der RoboCup 2006.
Dieser findet bereits zum 10. Mal statt und wird erstmals in Deutschland ausgetragen. Vom 14. bis 20 Juni präsentieren insgesamt 350 Teams aus 40 Ländern in der Messe Bremen ihre Neuentwicklungen und treten mit ihren Robotern gegeneinander zur Weltmeisterschaft im Roboterfußball an.
Der RoboCup ist für viele Forscher eine wichtige Plattform zum Austausch über neue Technologien und für den direkten internationalen Vergleich in der Robotik. In den letzten Jahren hatte die Veranstaltung besonderen Einfluss auf die Bereiche „künstliche Intelligenz“ und „autonome mobile Roboter“. Das ist nicht zuletzt Ergebnis der RoboCup-Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat bis zum Jahr 2050 ein Team aus völlig autonomen humanoiden Robotern zu entwickeln, das gegen das menschliche Weltmeisterteam im Fußball antreten und auch gewinnen kann.

