Dresden Future Forum

Archive for the 'Enterprise 2.0' Tag

Maxi Kirchner on March 4th, 2009 in Business, Enterprise 2.0, Society & Culture | 0 Comments

Buchvorstellung auf der Webciety

“Ich habe heute Dienst…Du findest mich auf dem Sofa!” - Das ist der Beitrag von Joachim Bode und mir für das Buch DNAdigital. Die Kunst aufeinander zuzugehen

In einem Gespräch mit Willms Buhse haben wir das Kapitel vorgestellt. Hier die Aufzeichnung:

Robert Sasse on February 2nd, 2009 in Enterprise 2.0, Future Technologies | 0 Comments

Collaboration Trends 2009

Der Zwang für Unternehmen Kosten zu verringern, die Weiterentwicklung von Social Software Anwendungen und ein eintretender kultureller Wandel werden die Unternehmen in 2009 begleiten und maßgeblich ihre Zusammenarbeit innerhalb und über Unternehmensgrenzen hinweg bestimmen. Finanz- und Wirtschaftskrise erhöhen den Druck auf die Unternehmen und nur diejenigen Unternehmen, die sich den Veränderungen stellen und bereit sind sich anzupassen, haben eine Chance sich am Markt gegen Wettbewerber zu behaupten. Folgende drei Megatrends werden die Collaboration in 2009 bestimmen.

1. Generation Y

Die Vertreter der Generation Y, auch Digital Natives genannt, drängen 2009 zum ersten Mal im großen Maße in die Unternehmen. Nach 1980 geboren, ist es die erste Generation, die größtenteils mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die Generation Y sucht ständig nach neuen Herausforderungen, arbeitet gerne in virtuellen Teams und kann mit tiefen Hierarchien nicht viel anfangen. Sie unterscheidet nicht mehr zwischen Online- und Offline-Identität und nimmt es auch mit der Privatsphäre nicht so genau. Der Umgang mit neueren Kommunikations-Technologien gehört zu ihrem Alltag und sie erwarten den Gebrauch von Social Software Tools an ihrem Arbeitsplatz. Der selbstverständliche Umgang mit dem Internet und die Erwartungshaltung, die eigenen Verhaltensmuster mit an den Arbeitsplatz übernehmen zu können, wird den Einsatz von Social Software im Unternehmen revolutionieren. Bei der Einführung von Social Software war bisher in den Unternehmen ein interner Kulturwandel nötig, um die nötige Akzeptanz für die Mitarbeiter zu schaffen. Die Generation Y bringt diese Akzeptanz für Social Software-Anwendungen schon mit und muss vom Einsatz der Tools nicht überzeugt werden. Ganz im Gegenteil müssen die Unternehmen nun die Erwartungshaltung der Digital Natives an den Gebrauch von Social Software am Arbeitsplatz erfüllen.

2. Globale Einflüsse

Die globalen Einflüsse auf das einzelne Unternehmen verstärken sich laufend. Schnellere Produktlebenszyklen, neue Märkte und Konkurrenten führen zu einer Beschleunigung von Unternehmen. Chancen für neue Geschäftsideen entstehen schneller, verschwinden aber auch wieder in kurzer Zeit. Um die Chancen nutzten zu können, modularisieren und virtualisieren sich Unternehmen mehr und mehr. Andere Unternehmen lagern ganze Dienstleistungsbereiche komplett in Schwellenländer aus. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise wird 2009 bei vielen Unternehmen den Druck auf der Kostenseite erhöhen und damit die oben genannten Trends beschleunigen. Um die Kosten senken zu können werden die Unternehmen versuchen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Aus Auslagerung und steigender Kooperation über die eigene Wertschöpfungskette hinaus, entstehen eine Vielzahl an neuen Netzwerken zwischen Personen, Unternehmen und Projektteams. Das Beziehungsgeflecht jedes einzelnen verliert dabei an Übersichtlichkeit. Der Einsatz von Collaboration Tools wird so immer wichtiger, denn die passenden Tools schaffen die richtigen Strukturen und Räume als Basis einer funktionierenden Zusammenarbeit.

3. Wissensmanagement

Das althergebrachte Auswendiglernen von trockenen Fakten und Zahlen ist für die meisten heute oft nur noch eine Form von Zeitverschwendung. Das liegt zum großen Teil an dem veränderten Umgang mit Wissen. Der Zugang zu Wissen war in der Vergangenheit umständlicher als heute. Fakten mussten ständig in Büchern nachgeblättert werden. Da nicht alle benötigten Bücher griffbereit im Regal standen, musste oft umständlich in einer Bibliothek das richtige Buch gesucht werden. Ein paar wichtige Fakten im Kopf abzuspeichern, konnte da privat wie auch am Arbeitsplatz nicht schaden. Für das recherchieren von nichtgelernten Daten mussten so Stunden eingerechnet werden, dass geschieht heute mit ein paar Klicks in Sekunden. Die ständige Verfügbarkeit von Wissen lässt das Auswendiglernen von Wissen als Unnötig erscheinen. Zum anderen hat sich das verfügbare Gesamtwissen auf der Welt, aber auch in jedem Unternehmen, massiv gesteigert. Von der Erfindung des Buchdrucks 1447 bis zum Zeitalter der Aufklärung 1750 verdoppelte sich das niedergeschriebene Wissen in 300 Jahren. Heute verdoppelt sich das weltweit verfügbare Wissen alle paar Jahre. Und schon in wenigen Jahren wird sich der Zeitraum auf wenige Wochen verkürzen. Der Anteil des Einzelnen an dem Gesamtwissen sinkt gleichzeitig stetig ab. Um das kollektive Wissen anderen zur Verfügung zu stellen, ist es daher immer wichtiger das Wissen so zu managen das es effektiv genutzt werden kann. Gerade für Unternehmen wird sich dies als entscheidender Wettbewerbsvorsprung, und später sogar zur Überlebensstrategie entwickeln. Das reine Verwalten von Wissen wird dabei aber nicht ausreichen. 2009 werden Unternehmen anfangen diverse Kommunikations-, Lern- und Collaboration-Anwendungen in einem Portal zu integrieren. Das liegt auch an der wachsenden Bedeutung von E-Learning. Um den Anschluss an Wettbewerber nicht zu verlieren und gleichzeitig Kosten durch Online Trainings sparen zu können, steigt der Drang Mitarbeiter online fortzubilden. Die Integration von Wissen-, Kommunikation-, und Lern-Tools in ein einziges Portal ermöglicht den Austausch unter den Lernenden. Gruppenbasiertes Lernen beschleunigt den Bildungsprozess und spart so nebenher auch bezahlte Arbeitszeit.

Marcella Gaeb on January 22nd, 2009 in Enterprise 2.0 | 1 Comment

Wissensmanagement im Enterprise 2.0 - Die Entdeckung des Menschen

Aus welchem Grund teilen wir eigentlich Wissen? Diese zentrale Frage beantwortet der zweite Teil der Reihe Wissensmanagment im Enterprise 2.0. Die positiven Effekte, die aus dem Einsatz von Social Software im Unternehmen resultieren, hängen nicht nur an fundamentalen menschlichen Eigenschaften ab, sondern auch von veränderten kulturellen Voraussetzungen, die in dieser Präsentation lebensnah und anschaulich erklärt werden.

Theresa Förster on January 15th, 2009 in Enterprise 2.0, Uncategorized, Web 2.0 | 0 Comments

Wissensmanagement im Enterprise 2.0 - Was ist das?

Einen ersten Eindruck über das neue Wissensmanagement im Enterprise 2.0 kann man in dem Blog Projektmanagement 2.0 bekommen. Die nachfolgende Präsentation ist der Teil 1 von 3 Akten. “Der Wikipedia Irrtum” lautet der Titel des ersten Teils und wirft nicht nur einen Blick auf das “alte Wissensmanagement” sondern auch darauf, wie die neuen Tools an vielen Stellen mit den alten Konzepten eingesetzt werden - was nicht funktionieren kann.

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Robert Sasse on November 20th, 2008 in Dresden Open Space | 0 Comments

Start des ersten Dresden Open Space

Das erste Dresden Open Space in den Werkstätten Hellerau in Dresden ist eröffnet. Knapp 100 Teilnehmer tauschen sich in 10 Sessions aus. Die Themen reichen von “Twittern im Unternehmen”, “Semantic Web heute und in der Zukunft”, “Web 2.0 ist nicht genug?” zu Themen wie “Was ist dran am Mythos Enterprise 2.0?” oder “Kommunikation mit technischen Systemen - Netz vs. unsere Sinne”. Mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt sich die Session “Agile Projeke vs. Web 2.0 - wo ist der Zusammenhang?”. Die Session “Wie erreiche ich heute Ziele?” beschäftigt sich mit der Karriereleiter in flachen Hirarchien. Interessant könnte auch die Session “Was werden wir in 20 Jahren definitiv nicht digital machen?” werden. Die Frage wie weit Digitalisierung reichen kann, soll oder darf und was in Zukunft auch noch analog sein wird, ist sicher spannend. Das erste Dresden Open Space bildet den Auftakt für weitere Open Spaces und Barcamps. Das zweite Open Space wird auf der Cebit stattfinden.

Dresden Open Space 08

Marcella Gaeb on June 20th, 2008 in Enterprise 2.0, Society & Culture | 0 Comments

From a culture of control to a culture of enablement

Nach dem 3. Dresdner Zukunftsforum trafen sich Don Tapscott und Sören Stamer zu einem Gespräch im Puro Beach Club. Beide sprachen über den Paradigmenwechsel, bewußte Kontrollverluste und die proaktiven Schritte, die dazu führen, die Unternehmenskultur zu verändern.

Dieses Gespräch hätte ohne die Initiative von Ulrike Reinhard und Steffen Büffel wahrscheinlich nicht statt gefunden. Beide haben übrigens für ihr neues Projekt we magazine ein weiteres interessantes Gespräch mit David Weinberger geführt.

 
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Maxi Kirchner on June 18th, 2008 in Business, Enterprise 2.0 | 0 Comments

Web-Conferencing: Warum schlagen Einführungen immer wieder fehl?

Sie waren auch schon oft den ganzen Tag unterwegs für eine Stunde Meeting?
Ihr Unternehmen setzt ein Webkonferenzsystem ein, aber es wird kaum genutzt?
Ihr Reiseaufkommen beträgt mehr als 50.000 Euro im Monat? Oder Sie streben eine Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an?

Antworten auf diese Fragen liefert Birk Siegmund, Software-Entwickler von T-Systems Multimedia Solutions, in einem Webinar am Donnerstag, den 26. Juni um 15 Uhr.

Erfahren Sie in diesem Webinar, warum sich Web-Conferencing bereits nach wenigen Besprechungen rechnet und wie Sie Ihre Conferencing-Lösung erfolgreich einführen.

Melden Sie sich an unter www.t-systems-mms.com/webinar

Robert Sasse on June 12th, 2008 in Enterprise 2.0, Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

3. Dresdner Zukunftsforum in Second Life: Eine virtuelle Welt für alles und jeden

Während des Real Life Events am 5. Juni fand in Second Life, beim “virtuellen Zwilling” des 3. Dresdner Zukunftsforums eine spannende Diskussionsrunde statt. Experten auf dem Gebiet der virtuellen Realität gingen der Frage nach, welche Chancen virtuelle Welten insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Enterprise 2.0 bieten.

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Wichtige Trends dürften hier in der stärkeren Einbeziehung der Kunden in die Wertschöpfung von Unternehmen und in der Unterstützung der Zusammenarbeit virtueller Teams liegen. Diskutiert wurde auch, ob es je nach Zweck, beispielsweise für Gaming oder Business eigene virtuelle Welten geben sollte oder ob ein 3D-Web für alle Anwendungen sinnvoller ist. Fazit der Runde: Eine virtuelle Welt für alles und jeden. Das dreidimensionale Web integriert das World Wide Web und avatar-basierte Umgebungen. Zusätzlich wird es abgegrenzte Welten für Special Interest Groups mit speziellen Geschäftsmodellen geben.

Das sind die Teilnehmer der Diskussionsrunde:

Holger Endert
Hauptarchitekt und Team-Leiter der RoboCup-Mannschaft des DAI-Labors, die seit den letzten zwei Jahren zur Top-10 der 2D Simulationsliga gehört.

Stephan Keisers
Creative Director der Second Interes AG, die sich auf Content Design, Business Development und Technical Solutions für virtuelle Welten spezialisiert hat.

Jean Miller
Leiterin der Abteilung Business Development Deutschland bei Linden Lab.

Danny Pannicke
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich Virtuelle Welten und deren Anwendung im Unternehmenskontext.

Alexander Schimkat
Director Interactive bei komm.passion, hat in der Vergangenheit Marken wie IBM, Deutsche Post, Sony Style, Bild.T-Online, Quelle, HEAD und viele mehr im Kontext virtueller Welten beraten.

Florian Alexander Schmidt
War unter anderem bei dem Berliner Unternehmen Metaversum tätig und arbeitete dort an Konzept und Interface der virtuellen Welt Twinity, 2006 erschien sein Buch “Parallele Realitäten”, 2007 gewann er den Wettbewerb “Reinventing The Virtual City” der Organisation Shinking Cities. Florian A. Schmidt.

Moritz Biehl
Hauptansprechpartner für das Thema virtuelle Welten bei T-Systems Multimedia Solutions und Betreuer von Diplomarbeiten rund um das 3D-Internet.

Marcella Gaeb on June 11th, 2008 in Enterprise 2.0, Society & Culture | 0 Comments

Martina Pickhardt aka PickiHH im Future Talk #11

Im 11. Dresdner Future Talk befragt Steffen Büffel Martina Pickhardt über ihre Einschätzung und Erfahrungen zu kollaborativen Arbeitsformen.


Weitere Dresden Future Talks:

Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
Future Talk #6 - Dr. Frank Schönefeld
Future Talk #7: Sören Stamer
Future Talk #8: Dr. Harald Sack
Future Talk #10: Stefan Ehrlich
Future Talk #10 - Christian Heller

 
icon for podpress  Dresden Future Talk #11 martina Pickhardt [24:52m]: Play Now | Play in Popup | Download
Maxi Kirchner on June 10th, 2008 in Business, Dresden Future Forum, Enterprise 2.0, Web 2.0 | 0 Comments

Enterprise 2.0 erobert Unternehmen

Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor. Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?

Die Kernergebnisse:

Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.

Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey (Download der Studie nach einem kurzen Login).

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