Collaboration Trends 2009
Der Zwang für Unternehmen Kosten zu verringern, die Weiterentwicklung von Social Software Anwendungen und ein eintretender kultureller Wandel werden die Unternehmen in 2009 begleiten.
Finanz- und Wirtschaftskrise erhöhen den Druck auf die Unternehmen und nur diejenigen Unternehmen, die sich den Veränderungen stellen und bereit sind sich anzupassen, haben eine Chance sich am Markt gegen Wettbewerber zu behaupten. Folgende drei Megatrends werden die Collaboration in 2009 bestimmen:
1. Generation Y
Die Vertreter der Generation Y, auch Digital Natives genannt, drängen 2009 zum ersten Mal im großen Maße in die Unternehmen. Nach 1980 geboren, ist es die erste Generation, die größtenteils mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die Generation Y sucht ständig nach neuen Herausforderungen, arbeitet gerne in virtuellen Teams und kann mit tiefen Hierarchien nicht viel anfangen. Sie unterscheidet nicht mehr zwischen Online- und Offline-Identität und nimmt es auch mit der Privatsphäre nicht so genau. Der Umgang mit neueren Kommunikations-Technologien gehört zu ihrem Alltag und sie erwarten den Gebrauch von Social Software Tools an ihrem Arbeitsplatz. Der selbstverständliche Umgang mit dem Internet und die Erwartungshaltung, die eigenen Verhaltensmuster mit an den Arbeitsplatz übernehmen zu können, wird den Einsatz von Social Software im Unternehmen revolutionieren. Bei der Einführung von Social Software war bisher in den Unternehmen ein interner Kulturwandel nötig, um die nötige Akzeptanz für die Mitarbeiter zu schaffen. Die Generation Y bringt diese Akzeptanz für Social Software-Anwendungen schon mit und muss vom Einsatz der Tools nicht überzeugt werden. Ganz im Gegenteil müssen die Unternehmen nun die Erwartungshaltung der Digital Natives an den Gebrauch von Social Software am Arbeitsplatz erfüllen. Weiterlesen…
Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Die Entdeckung des Menschen
Aus welchem Grund teilen wir eigentlich Wissen?
Diese zentrale Frage beantwortet der zweite Teil der Reihe Wissensmanagment im Enterprise 2.0. Die positiven Effekte, die aus dem Einsatz von Social Software im Unternehmen resultieren, hängen nicht nur an fundamentalen menschlichen Eigenschaften ab, sondern auch von veränderten kulturellen Voraussetzungen, die in dieser Präsentation lebensnah und anschaulich erklärt werden:
Die Entdeckung des Menschen: Wissensmanagement im Enterprise 2.0
Web-Conferencing: Warum schlagen Einführungen immer wieder fehl?
Sie waren auch schon oft den ganzen Tag unterwegs für eine Stunde Meeting?
Ihr Unternehmen setzt ein Webkonferenzsystem ein, aber es wird kaum genutzt?
Ihr Reiseaufkommen beträgt mehr als 50.000 Euro im Monat? Oder Sie streben eine Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an?
Antworten auf diese Fragen liefert Birk Siegmund, Software-Entwickler von T-Systems Multimedia Solutions, in einem Webinar am Donnerstag, den 26. Juni um 15 Uhr. Erfahren Sie in diesem Webinar, warum sich Web-Conferencing bereits nach wenigen Besprechungen rechnet und wie Sie Ihre Conferencing-Lösung erfolgreich einführen.
Melden Sie sich an unter www.t-systems-mms.com/webinare
Enterprise 2.0 erobert Unternehmen
Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor.
Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?
Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.
Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey
Dresden Future Talk #6
Dr.Frank Schönefeld ist COO der T-Sytems Multimedia Solutions und spricht mit Steffan Büchel über Trends im Web2.0.
In einem weiteren Pre-Conference Podcast sprechen sie beide über sich abzeichnende Trends, z. B semantische Modelle in Web-Applikationen, die Bedeutung und Entwicklung von Social Software und die Auswirkung dieses Emergenzpotentials auf Unternehmen.
Dr.Frank Schönefeld ist nicht nur der COO der T-Systems Multimedia Solutions GmbH, sondern darüber hinaus ist er auch der Initiator und Leiter des Arbeitskreises Software im Silicon Saxony, der mit mittlerweile über 100 Mitgliedern in kürzester Zeit zum Sprachrohr der Software-Industrie von Sachsen geworden.
Bisherige Dresden Future Talks:
Future Talk #1: Dirk Hilbert, Bürgermeister von Dresden
Future Talk#2: Martin Oetting von trnd
Future Talk #3: Prof. Joachim Niemeier
Future Talk #4: Ulrike Reinhard
Future Talk #5: Frank Hamm
In Zukunft keine E-Mails mehr
Denken außerhalb der Inbox
Auf der next08, die vergangenen Donnerstag in Hamburg stattfand, hielt Luis Suarez den inspierenden Vortrag Thinking out of the Inbox – More Collaboration through less e-mail. Luis Suarez ist Knowledge Manager, Community Builder und Social Computing Evangelist bei IBM. Das Ende der E-Mail Kommunikation sieht er als Konsequenz eines Veränderungsprozesses, den Unternehmen durchlaufen, die Web 1.0 Technologien durch Web 2.0 Technologien ersetzen.
Aus der konsequenten Nutzung von Enterprise Social Software resultieren diese Vorteile:
- Steigerung des Wissenszuwachs, der Arbeitsproduktivität und -geschwindigkeit neuer Generationen
- die Weisheit älterer Generationen vor ihrer Pensionierung nutzbar zu machen
- Beschleunigung der Produktinnovation
- stärker auf Kunden eingehen zu können und dafür notwendiges Fachwissen unkompliziert abzurufen
Am anschaulichsten verdeutlicht die folgende Darstellung der Wiki Collaboration diese Vorteile.
Allerdings reicht es nicht, einfach nur die Technologien zu implementieren. In der Hauptsache geht es um die Veränderung der Zusammenarbeit. Die Technologie kann lediglich die verbesserten Bedingungen der Zusammenarbeit ermöglichen, mehr aber auch nicht.
Die Veränderungen der Zusammenarbeit erfordert hingegen eine andere Sichtweise auf das Unternehmen. Was an die Stelle der bisherigen Zusammenarbeit rückt, ist Collaboration in einer Organisation, in der sich Menschen in Communities zusammenschließen. Eine Antwort auf die Frage, wie ein Unternehmen am einfachsten seine Struktur und Kultur verändert, um sich zu dieser Organisation zu entwickeln, liefert der Vortrag leider nicht.
Hier die Slides:












