Netzkultur – 2. Dresden Open Space auf der CeBIT

Space, time, perfection, social interaction, knowledge, matter and morality – this is the vocabulary of the web, not the bits and bytes, the dot-coms and not-coms, the e-this and B2That.

(Aus: Small pieces loosely joined von David Weinberger)

Unter der Voraussetzung, dass uns im sog. Real Life eine Kultur eigen ist, lässt sich die Frage nach unserer Kultur in Bezug auf unser Leben im Netz nicht so leicht beantworten. Zu behaupten, dass es überhaupt so etwas wie Netzkultur gibt, bedeutet zunächst einmal, dass wir unser reales Leben von unserem Leben im Netz trennen. Damit ist nicht gesagt, dass sich Kultur von Netzkultur unterscheidet, sondern lediglich, dass es sich um zwei verschiedene Kontexte von Kultur handelt. Je mehr Bereiche unseres Lebens durch das Netz durchdrungen werden, umso hinfälliger wird jedoch diese Unterscheidung. Zur Definition Netzkultur ist Subkultur quält sich Wikipedia. Über den Zusammenhang zwischen Subkultur und der Ausbreitung des Massenmediums Internet reflektiert die denkfabriq und kritisiert zu Recht die Haltbarkeit dieser Definition bzw. ihre Gültigkeit in diesem Teil der Welt. Weiterlesen…