Enterprise 2.0 erobert Unternehmen

Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor.

 Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?

Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.

Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey (Download der Studie nach einem kurzen Login).

Erfolgsgeschichte Social Networks

Geht es nach einer Studie des britischen Internet-Dienstleisters hitwise könnten die Betreiber sogenannter Social Networks in naher Zukunft den großen Suchmaschinen wie Google große Marktanteile abnehmen.

Schon heute leiten die Social Networks 7,7 Prozent des Upstream Internet Traffics an andere Websites weiter. Damit sind die Social Networks der zweitgrößte Traffic-Lieferant im Internet nach den Suchmaschinen.

Andreas Goss fasst dazu einige Key Learnings zusammen und befasst sich mit der Frage, ob sich die Erkenntnisse der Studie auch auf Deutschland übertragen lassen.

Den Erfolg der Social Networks untermauert auch eine weitere Studie. Laut comScore sind mittlerweile 45 Prozent aller deutschen Online-Nutzer in einem Online Social Network (OSN) registriert. Eine genauere Analyse der Studie findet sich bei denkquer.

Enterprise 2.0 in Deutschland

Enterprise 2.0 ist in vielen deutschen Unternehmen noch kein Thema.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von CoreMedia und Berlecon. Technologien wie Wikis, Blogs oder Social Bookmarking werden bei über 90 Prozent der befragten Unternehmen weder abteilungsübergreifend noch unternehmensübergreifend eingesetzt. Etwa die Hälfte der Fachverantwortlichen glaubt zwar an die Relevanz von Web 2.0 für den Unternehmensalltag, der konkrete Nutzen bleibt aber unklar. Fast 90 Prozent der Befragten gaben außerdem an, dass die Anforderungen hinsichtlich Zusammenarbeit und Wissensaustausch gestiegen sind.

Diese Erkenntnis deckt sich mit der Einschätzung von „redaktionelles-wissensmanagement“, wonach sich die allgemeine Informationsmenge bis 2010 versechsfachen und die Unternehmen so dazu zwingen wird, geeignete Strategien zur Bewältigung zu suchen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: Bernd Schmitz schreibt in seinem Blog, dass die Unternehmen ihre Kommunikationskultur verändern müssen und zwar „nicht einfach per Arbeitsanweisung oder Managementrichtlinie“ sondern durch Führungskräfte, die „ein neues Dogma akzeptieren und vorleben.“

Edit: bwl zwei null greift das Thema ebenfalls auf.

Typ „Der Gemeine Internetnutzer“

Studie über das Surfverhalten im Internet veröffentlicht.

Eine aktuelle Studie hat 2007 uns Internetnutzer analysiert und dabei herausgefunden, dass ein Großteil, nämlich die „Relaxten“, nicht weiß, was sie eigentilch im Netz suchen und sich von Webseite zu Webseite treiben lassen.

Die „Enthusiasten“ suchen entweder nach privaten Kontakten, organisieren ihr soziales Leben im Netz oder tauschen sich fachlich über neue Entwicklungen im Internet aus. Die „Freien“ begreifen das Medium Internet als Medium zur Selbstdarstellung und Meinungskundgabe: Sie zeigen sich häufig in Social Communities und geben ihre Einstellungen bspw. in Weblogs preis. Gut gebildet sind sie auch die kleine Gruppe an Usern, die das Netz auch mobil nutzt. Die „Getriebenen“ kennen von Freunden und Bekannten soziale Netzwerke, melden sich auch mal an, sind aber weniger aktiv. Sie nutzen das Web eher rational auf der Suche nach nutzbaren Informationen.

ITK-Aussichten 2008

Die deutsche ITK-Branche blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück und gleichzeitig auf ein erfolgversprechendes Jahr 2008 voraus.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (kurz: BITKOM) befragte IT-Unternehmen nach ihren Erwartungen für 2008: 78% rechnen mit einem Umsatzplus.

Trotz des erwarteten Wachstums wird vor einigen Herausforderungen gewarnt: Der Mangel an IT-Experten sowie die IT-Sicherheit sind nur zwei Themen, die die Branche derzeit bewegen.

Rückblickend auf das Jahr 2007 bedankt sich T-Systems Multimedia Solutions bei allen Kunden und Partnern für die gute Zusammenarbeit und wünscht ein erfolgreiches Jahr 2008!

Wissensmanagement in den nächsten vier Jahren

Ebenfalls zur KnowTech stellte BITKOM ein Positionspapier zur Zukunft des Wissensmanagements vor. Darin werden die wichtigsten Trends vorgestellt.

  1. Auf dem Weg zum Enterprise 2.0 durchlaufen Unternehmen strategische, kulturelle und nicht zuletzt auch technologische Veränderungen.
  2. Unternehmen in Industrienationen müssen sich mehr und mehr über Innovation im Wettbewerb abgrenzen.
  3. Wissensmanagement in Unternehmen muss sich stärker auch den Forderungen durch die Alterung der Gesellschaft stellen. Lernen findet immer häufiger selbst-initiiert statt, dank intelligenter Anwendungen und Systeme.
  4. Wissensmanagement wird durch die beginnende Integration von Telefonie und Kollaboration ergänzt. Weiterhin unterstützt SOA-Technologie die Arbeitsprozesse im Wissensmanagement.
  5. Der kontinuierliche Anstieg an Rechenleistung bringt ökologischen Handlungsbedarf auf die Agenda.
  6. An der Lösung globaler Problemstellungen kann dank Wissensmanagement in

Die gesamte Studie finden Sie auf den Seiten der BITKOM.

Web 2.0 im Enterprise bekannt, aber wenig genutzt!

Aktuelle Studie zum Thema Wissensmanagement veröffentlicht.

Eine aktuelle Studie zum Thema Enterprise 2.0 zeigt, dass deutsche Unternehmen, in denen Wissen erfolgkritisch ist, noch nicht erkannt haben, wie einfache Web 2.0-Tools beim Wissensmanagement unterstützen.

Die Studie macht deutlich, dass die Unternehmen den gestiegenen Kommunikations-Anforderungen ohne neue Formen für einen effizienten Informationstransfer nicht mehr gerecht werden können. Das große Potenzial der Enterprise 2.0 Technologien wird mangels unternehmensweiter Vernetzung (ca. zu über 95%) nicht ansatzweise genutzt.

Auf dem Executive-Fachforum “Enterprise 2.0: Revolution im Unternehmen?”, organisiert von T-Systems Multimedia Solutions und CoreMedia, diskutieren Experten die Entwicklungen um Enterprise 2.0. Sprechen Sie mit?

Trendstudie: Web 2.0 & E-Commerce

Die Mehrheit der Online-Shop-Betreiber sieht die Möglichkeiten und Vorteile von Web 2.0.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der T-Systems-Tochter Multimedia Solutions bei 124 deutschen Online-Shops.

Die höchste Bekanntheit bei den Shops haben mit 97 Prozent Online-Communities und -Foren, am meisten im Einsatz sind hingegen Gadgets (37 Prozent) wie Spiele oder Mauskilometerzähler. Als besonders zukunftsträchtig stuften die Shop-Betreiber Produktbewertungen ein: 25 Prozent haben sie bereits im Einsatz, aber weitere 57 Prozent planen, Bewertungen künftig anzubieten. Tagging, ein von Nutzern erstelltes Schlagwortsystem, sowie Mash-ups, die bereits bestehende Inhalte und Services neu kombinieren, werden mit Web 2.0 assoziiert, gehören aber nicht zu den gängigen Technologien.
Die Ergebnisse der Studie stellte T-Systems Multimedia Solutions auf dem diesjährigen Versandhandelskongress vor. Online können Sie die Studie in unserem neuen Themenkanal “Next Generation E-Commerce” unter www.t-systems-mms.com/ecommerce abrufen.

Blogstudie 2007

Prof. Ansgar Zerfaß, Leiter des Lehrstuhls Kommunikationsmanagement der Universität Leipzig kommt in seiner Blogstudie 2007 zu folgenden Ergebnissen

  • Den Heavyusern des Internets sind Weblogs bekannt. Sie sind sich deren Bedeutung bewusst.
  • Blognutzer sind an neuem, schnellem, hintergründigem Wissen interessiert.
  • Blogger sind extrovertierter, Blogleser konsumorientierter.
  • Blognutzer sind investigative Multiplikatoren.
  • Typologie der Blognutzer: Selbstdarsteller, Informationssucher, aktive Konsumenten, Wissensdurstige, Social Networker.
  • Fachblogs und journalistische Blogs geben wichtige Impulse für Trends.
  • Gegenüber Corporate Blogs besteht eine höhere Skepsis als gegenüber Blogs von Privatpersonen oder Medien.
  • Blogs werden eher zufällig gefunden. Eine bessere Nutzung der Blogsuchmaschinen würde die Blognutzung erhöhen.

Blogstudie 2007

Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter www.blogstudie2007.de.

Nutzung und E-Commerce im “Web 2.0″

Die nach Angaben von Booz Allen Hamilton weltweit erste Kundebefragung zum “Web 2.0″ bestätigt die starke Nutzung von “Web2.0″-Diensten.

  • Nutzer vernetzen sich immer mehr, um u.a. Produktempfehlungen zu erhalten.
  • Es wird mit einem starken Anstieg der Nutzung (60%) von kostenpflichtigen Diensten wie Musikdownloads und Premium-Accounts gerechnet.
  • Insbesondere der mobilen Nutzung wird ein großes Potential zugeschrieben.

Außerdem:

„Das Web 2.0 führt im Wesentlichen zu einer Umsatzverschiebung innerhalb eines wachsenden Internet-Marktes und teilweise auch Kannibalisierung traditioneller Internet-Dienste und Umsätze.

Medien- und Telekommunikationsanbieter müssen auf diesen Trend reagieren, um langfristig zu überleben. So belegt die Studie eine konkrete Gefahr für die Branchengrößen durch Web 2.0 Anwendungen und IP-basierte Kommunikationskanäle wie Internet-Telefonie und Instant Messenger.”

Wie passend, dass sich Telekom-Chef René Obermann in der FTD zum Thema äußert.