Maxi Kirchner on June 10th, 2008 in Business, Dresden Future Forum, Enterprise 2.0, Web 2.0 | 0 Comments
Pünktlich zum 3. Dresdner Zukunftsforum liegen die Ergebnisse des Enterprise2.0-Trendsurveys vor. Wir haben Unternehmen nach ihren Erfahrungen gefragt, die sie bei der Nutzung von Web2.0-Anwendungen gemacht haben. Es ist also nicht die fünfte Studie, ob Web2.0 und deren Chancen sowie Risiken bekannt sind, sondern eine Aussage, wie weit sich das Konzept dahinter schon verbreitet hat. Für welchen Bereich im Unternehmen spielt Web2.0 die größte Rolle? Wo sieht man den höchsten Nutzen?
Die Kernergebnisse:
Zwei Drittel der Befragten sehen eine positive Zukunft für Social Software.
Besonders für das Personalwesen und die externe Kommunikation wird ein hohes Potential erwartet.
Lesen Sie selbst: Enterprise2.0-Trendsurvey (Download der Studie nach einem kurzen Login).
Robert Sasse on February 21st, 2008 in Enterprise 2.0, Society & Culture, Web 2.0 | 0 Comments
Geht es nach einer Studie des britischen Internet-Dienstleisters hitwise könnten die Betreiber sogenannter Social Networks in naher Zukunft den großen Suchmaschinen wie Google große Marktanteile abnehmen. Schon heute leiten die Social Networks 7,7 Prozent des Upstream Internet Traffics an andere Websites weiter. Damit sind die Social Networks der zweitgrößte Traffic-Lieferant im Internet nach den Suchmaschinen.
Andreas Goss fasst dazu einige Key Learnings zusammen und befasst sich mit der Frage, ob sich die Erkenntnisse der Studie auch auf Deutschland übertragen lassen.
Den Erfolg der Social Networks untermauert auch eine weitere Studie. Laut comScore sind mittlerweile 45 Prozent aller deutschen Online-Nutzer in einem Online Social Network (OSN) registriert. Eine genauere Analyse der Studie findet sich bei denkquer.
Robert Sasse on February 18th, 2008 in Enterprise 2.0, Web 2.0 | 1 Comment
Enterprise 2.0 ist in vielen deutschen Unternehmen noch kein Thema. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von CoreMedia und Berlecon. Technologien wie Wikis, Blogs oder Social Bookmarking werden bei über 90 Prozent der befragten Unternehmen weder abteilungsübergreifend noch unternehmensübergreifend eingesetzt. Etwa die Hälfte der Fachverantwortlichen glaubt zwar an die Relevanz von Web 2.0 für den Unternehmensalltag, der konkrete Nutzen bleibt aber unklar. Fast 90 Prozent der Befragten gaben außerdem an, dass die Anforderungen hinsichtlich Zusammenarbeit und Wissensaustausch gestiegen sind.
Diese Erkenntnis deckt sich mit der Einschätzung von „redaktionelles-wissensmanagement“, wonach sich die allgemeine Informationsmenge bis 2010 versechsfachen und die Unternehmen so dazu zwingen wird, geeignete Strategien zur Bewältigung zu suchen.
Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: Bernd Schmitz schreibt in seinem Blog, dass die Unternehmen ihre Kommunikationskultur verändern müssen und zwar „nicht einfach per Arbeitsanweisung oder Managementrichtlinie“ sondern durch Führungskräfte, die „ein neues Dogma akzeptieren und vorleben.“
Edit: bwl zwei null greift das Thema ebenfalls auf.
Maxi Kirchner on January 16th, 2008 in Business, Society & Culture, Web 2.0 | 0 Comments
Eine aktuelle Studie hat 2007 uns Internetnutzer analysiert und dabei herausgefunden, dass ein Großteil, nämlich die „Relaxten“, nicht weiß, was sie eigentilch im Netz suchen und sich von Webseite zu Webseite treiben lassen. Die „Enthusiasten“ suchen entweder nach privaten Kontakten, organisieren ihr soziales Leben im Netz oder tauschen sich fachlich über neue Entwicklungen im Internet aus. Die „Freien“ begreifen das Medium Internet als Medium zur Selbstdarstellung und Meinungskundgabe: Sie zeigen sich häufig in Social Communities und geben ihre Einstellungen bspw. in Weblogs preis. Gut gebildet sind sie auch die kleine Gruppe an Usern, die das Netz auch mobil nutzt. Die „Getriebenen“ kennen von Freunden und Bekannten soziale Netzwerke, melden sich auch mal an, sind aber weniger aktiv. Sie nutzen das Web eher rational auf der Suche nach nutzbaren Informationen.
Maxi Kirchner on December 5th, 2007 in Business, Web 2.0 | 0 Comments
Ebenfalls zur KnowTech stellte BITKOM ein Positionspapier zur Zukunft des Wissensmanagements vor. Darin werden die wichtigsten Trends vorgestellt:
- Auf dem Weg zum Enterprise 2.0 durchlaufen Unternehmen strategische, kulturelle und nicht zuletzt auch technologische Veränderungen.
- Unternehmen in Industrienationen müssen sich mehr und mehr über Innovation im Wettbewerb abgrenzen.
- Wissensmanagement in Unternehmen muss sich stärker auch den Forderungen durch die Alterung der Gesellschaft stellen. Lernen findet immer häufiger selbst-initiiert statt, dank intelligenter Anwendungen und Systeme.
- Wissensmanagement wird durch die beginnende Integration von Telefonie und Kollaboration ergänzt. Weiterhin unterstützt SOA-Technologie die Arbeitsprozesse im Wissensmanagement.
- Der kontinuierliche Anstieg an Rechenleistung bringt ökologischen Handlungsbedarf auf die Agenda.
- An der Lösung globaler Problemstellungen kann dank Wissensmanagement in
Die gesamte Studie finden Sie auf den Seiten der BITKOM.
Maxi Kirchner on November 9th, 2007 in Business, Enterprise 2.0, Society & Culture, Web 2.0 | 0 Comments
Eine aktuelle Studie zum Thema Enterprise 2.0 zeigt, dass deutsche Unternehmen, in denen Wissen erfolgkritisch ist, noch nicht erkannt haben, wie einfache Web 2.0-Tools beim Wissensmanagement unterstützen.
Die Studie macht deutlich, dass die Unternehmen den gestiegenen Kommunikations-Anforderungen ohne neue Formen für einen effizienten Informationstransfer nicht mehr gerecht werden können. Das große Potenzial der Enterprise 2.0 Technologien wird mangels unternehmensweiter Vernetzung (ca. zu über 95%) nicht ansatzweise genutzt.
Auf dem Executive-Fachforum “Enterprise 2.0: Revolution im Unternehmen?”, organisiert von T-Systems Multimedia Solutions und CoreMedia, diskutieren Experten die Entwicklungen um Enterprise 2.0. Sprechen Sie mit?
Maxi Kirchner on February 15th, 2007 in Business, Enterprise 2.0, Society & Culture, Web 2.0 | 2 Comments
Prof. Ansgar Zerfaß, Leiter des Lehrstuhls Kommunikationsmanagement der Universität Leipzig kommt in seiner Blogstudie 2007 zu folgenden Ergebnissen:
- Den Heavyusern des Internets sind Weblogs bekannt. Sie sind sich deren Bedeutung bewusst.
- Blognutzer sind an neuem, schnellem, hintergründigem Wissen interessiert.
- Blogger sind extrovertierter, Blogleser konsumorientierter.
- Blognutzer sind investigative Multiplikatoren.
- Typologie der Blognutzer: Selbstdarsteller, Informationssucher, aktive Konsumenten, Wissensdurstige, Social Networker.
- Fachblogs und journalistische Blogs geben wichtige Impulse für Trends.
- Gegenüber Corporate Blogs besteht eine höhere Skepsis als gegenüber Blogs von Privatpersonen oder Medien.
- Blogs werden eher zufällig gefunden. Eine bessere Nutzung der Blogsuchmaschinen würde die Blognutzung erhöhen.

Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter www.blogstudie2007.de.
Maxi Kirchner on January 26th, 2007 in Business, Future Technologies | 0 Comments
Die nach Angaben von Booz Allen Hamilton weltweit erste Kundebefragung zum “Web 2.0″ bestätigt die starke Nutzung von “Web2.0″-Diensten:
- Nutzer vernetzen sich immer mehr, um u.a. Produktempfehlungen zu erhalten.
- Es wird mit einem starken Anstieg der Nutzung (60%) von kostenpflichtigen Diensten wie Musikdownloads und Premium-Accounts gerechnet.
- Insbesondere der mobilen Nutzung wird ein großes Potential zugeschrieben.
Außerdem:
„Das Web 2.0 führt im Wesentlichen zu einer Umsatzverschiebung innerhalb eines wachsenden Internet-Marktes und teilweise auch Kannibalisierung traditioneller Internet-Dienste und Umsätze.
Medien- und Telekommunikationsanbieter müssen auf diesen Trend reagieren, um langfristig zu überleben. So belegt die Studie eine konkrete Gefahr für die Branchengrößen durch Web 2.0 Anwendungen und IP-basierte Kommunikationskanäle wie Internet-Telefonie und Instant Messenger.”
Wie passend, dass sich Telekom-Chef René Obermann in der FTD zum Thema äußert.
Maxi Kirchner on January 19th, 2007 in Business, Enterprise 2.0, Society & Culture, Web 2.0 | 0 Comments
Kaum hat das neue Jahr begonnen, kommen auch die verheißungsvollen Studien aus den Schubladen der Forscher und erste Millionen-Deals werden besiegelt und Blogs abgeschalten. “Web 2.0 - der Hype geht weiter und etabliert sich“, erklären die Einen und “Back to the Roots - wir machen wieder klassische Kommunikation“, behaupten die Anderen.
So prognostiziert Gartner Potential für Web 2.0 in den Bereichen Beschaffung, Verkauf, Wissensmanagement und Produktentwicklung verbunden mit verbesserten Ausgaben für Marketing. Die australische Agentur Future Directions schließt sich dem an und erwartet ein Aufleben im Direktmarketing und in der Marktforschung.
Und dann gibt es einen bekannten deutsche Blogger, der sich aus der Blogosphäre verzieht, aber irgendwie auch wieder nicht…
Es wartet also ein Jahr auf uns, in dem scheinbar für jeden “Web 2.0″-er ein bißchen Wahrheit und Erkenntnis steckt.
Maxi Kirchner on December 18th, 2006 in Society & Culture | 0 Comments
[IN GERMAN]
Laut einer Studie der Initiative D21, einer europäischen Public-Private-Partnership, sind ein Drittel der deutschen Bevölkerung “offline”, d.h. sie nutzen das Internet nicht. Es scheint also so, als ob in Fachkreisen bereits über Web 2.0 als die nächste Generation des Internets debattiert wird, während im Alltag 23,2 Millionen Deutsche die Vorzüge des Internets nicht nutzen. Die Offliner sind laut ihrer demographischen Merkmale Personen über 60 Jahre mit niedrigem Schulabschluss und niedrigem Nettoeinkommen. Da stellt sich hier die Frage, ob Digital Divide Realität wird…