Wissensmanagement in den nächsten vier Jahren
Ebenfalls zur KnowTech stellte BITKOM ein Positionspapier zur Zukunft des Wissensmanagements vor. Darin werden die wichtigsten Trends vorgestellt.
- Auf dem Weg zum Enterprise 2.0 durchlaufen Unternehmen strategische, kulturelle und nicht zuletzt auch technologische Veränderungen.
- Unternehmen in Industrienationen müssen sich mehr und mehr über Innovation im Wettbewerb abgrenzen.
- Wissensmanagement in Unternehmen muss sich stärker auch den Forderungen durch die Alterung der Gesellschaft stellen. Lernen findet immer häufiger selbst-initiiert statt, dank intelligenter Anwendungen und Systeme.
- Wissensmanagement wird durch die beginnende Integration von Telefonie und Kollaboration ergänzt. Weiterhin unterstützt SOA-Technologie die Arbeitsprozesse im Wissensmanagement.
- Der kontinuierliche Anstieg an Rechenleistung bringt ökologischen Handlungsbedarf auf die Agenda.
- An der Lösung globaler Problemstellungen kann dank Wissensmanagement in
Die gesamte Studie finden Sie auf den Seiten der BITKOM.
Trendstudie: Web 2.0 & E-Commerce
Die Mehrheit der Online-Shop-Betreiber sieht die Möglichkeiten und Vorteile von Web 2.0.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der T-Systems-Tochter Multimedia Solutions bei 124 deutschen Online-Shops.
Die höchste Bekanntheit bei den Shops haben mit 97 Prozent Online-Communities und -Foren, am meisten im Einsatz sind hingegen Gadgets (37 Prozent) wie Spiele oder Mauskilometerzähler. Als besonders zukunftsträchtig stuften die Shop-Betreiber Produktbewertungen ein: 25 Prozent haben sie bereits im Einsatz, aber weitere 57 Prozent planen, Bewertungen künftig anzubieten. Tagging, ein von Nutzern erstelltes Schlagwortsystem, sowie Mash-ups, die bereits bestehende Inhalte und Services neu kombinieren, werden mit Web 2.0 assoziiert, gehören aber nicht zu den gängigen Technologien.
Die Ergebnisse der Studie stellte T-Systems Multimedia Solutions auf dem diesjährigen Versandhandelskongress vor. Online können Sie die Studie in unserem neuen Themenkanal “Next Generation E-Commerce” unter www.t-systems-mms.com/ecommerce abrufen.
art meets science: Herbert W. Franke
Die Reihe “art meets science” findet anlässlich des 80. Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt.
In einem moderierten Wissenschafts-Talk wird er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace diskutieren.
Am 14. Juni ist Herbert W. Franke zu dem Thema “Mensch spielt Gott – selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch” zu Gast bei T-Systems Multimedia Solutions. Die Veranstaltung beginnt mit dem Beitrag “Die Zwei-Bit-(R)Evolution” vom Geschäftsführer der T-Systems MMS, Dr. Klaus Radermacher. Anschließend folgen Statements von Prof. Wolfgang Wahlster (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und Prof. Dietrich Dörner (Institut für Theoretische Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg) zum Thema “Künstliche Intelligenz”. Nach einer Lesung ausgewählter Stories von Herbert W. Franke diskutieren die Experten in einer Talkrunde. Die Veranstaltung schließt mit einer Vernissage des Computergrafikers, die bis Oktober in den Räumen der T-Systems MMS zu sehen sein wird.
Ihre Fragen zu dieser Veranstaltung richten Sie bitte an: zukunftsforum@t-sytems.com
Prof Richard Scase: Global Re-Mix and the New Corporate Playlist
Von Elefanten und Flöhen in der globalen Wirtschaft
Prof. Richard Scase sprach in seinem Vortrag über die Globalisierung im 21. Jahrhundert, einem Jahrhundert voller Änderungen, Chancen und Risiken. Im ersten Teil seiner Rede beeindruckte er das Publikum mit zahlenmäßigen Beweisen, dass Indien und China auf dem Vormarsch in der globalen Wirtschaft. So gibt es zum Beispiel mehr IT-Spezialisten in diesen Ländern als Einwohner in Großbritannien. Und die USA war und ist immer noch der Haupttreiber der Globalisierung, die mehr Innovation in den letzten 50 Jahren hervorbrachten als die gesamte Menschheit bis 1950. Vor dem globalen Hintergrund müssen sich Unternehmen des Paradigmenwechsels bewusst sein: Geschäftsmodelle ändern sich enorm, bestehende Modelle haben keine Gültigkeit mehr. Scase drückt es mit den Wortern von Bill Gates aus: „The 21st century is the century of small businesses”. Aufgrund des Kostendrucks durch Großkunden sind auch kleine Unternehmen gezwungen, auf dem asiatischen Markt zu agieren. Scase beschreibt diese Entwicklung als „Second Stage Globalization“. Er spricht von „integrating corporate elephants and entrepreneurial fleas into the globalized world“.
Nur kleine Unternehmen können den Anforderungen der globalen Wirtschaft gerecht werden: eine höhere Bereitschaft für Risiken, stärker unternehmerisches, flexibles Denken, effektives Umgehen mit immer kürzeren Zeitspannen, in denen Leistungserfolge erzielt werden müssen und effektive Lösungen für Knowledge Management.
Die gesamte globale Wirtschaftsentwicklung sieht Scase verursacht durch Informations- und Kommunikationstechnologien. Die weltweite Vernetzung durch Mobilfunk und Internet ist das Backbone, um in der globalen Wirtschaft agieren zu können. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für globale Unternehmen sind außerdem deren Mitarbeiter, die laut Scase immer mehr zu der iPod-Generation gehören. Diese Generation, die als Kinder hauptsächlich in ihren „bedrooms“ vor dem PC aufgewachsen ist, ist laut Scase äußerst kreativ, global vernetzt und stellt veränderte Anforderungen an zukünftige Jobs und Arbeitsplätze (flexible Arbeitszeiten, Raum für informelle Kommunikation und Weiterbildung; Möglichkeiten für Inspiration, Enthusiasmus und Leidenschaft): Richard Scase wörtlich: „Young people are no longer member of local communities, but of global communities“.
Auch wenn die Zahlen der Globalisierung zunächst ernüchternd klingen, so schließt Richard Scase seinen Vortrag dennoch mit einem positiven Fazit: „As far as future is concerned: We still have not seen nothing yet!“
TAUCIS – Studie zur Technikfolgenabschätzung
Im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung ist die TAUCIS-Studie durchgeführt und nun auch publiziert worden.
TAUCIS steht für “Technikfolgenabschätzung Ubiquitäres Computing und informationelle Selbstbestimmung” und berichtet über Bedenken bezüglich Datenschutz und Technikfolgen im Bereich Uquitous Computing (UC). Die Studie zeigt, dass die Menschen prinzipiell bereit seien, sich auf allgegenwärtige Datenverarbeitung einzulassen. Jedoch sind Datenschutzaspekte noch immer ein ungelöstes Problem: Im Bereich Datensicherheit entsprechender Anwendungen sieht die Studie die größten Mängel. Gleichzeitig fordert das Papier vor allem die Betreiber von UC-Anwendungen auf, für eine datenschutzkonforme Gestaltung Sorge zu tragen.
Weitere Informationen zu der Studie “TAUCIS“.
The New Definition of Personhood
Jaron Lanier has now submitted the abstract of his speech at the Dresden Future Forum.
In his speech, he is going to review the impact of technologies on personal lifestyles.
What we value in ourselves changes significantly with the qualities of the technologies in our lives. The specific nature of the changes depends on the specific technological designs. I understand myself to be engaged in a struggle over competing visions of the future of personhood. Personhood will be defined by the use scenarios left unspecified by technology designers…
Technolgies changing science, business and culture
Referring to the Computing Symposium “2016″, the New York Times published a report about the changes in technologies, especially rapid advances in processing speed, storage and networking that have brought computing into science, business and culture. The actual strength of new technolgies’ impacts on science and society will be determined by society itself.
Web 2.0 – Hype oder Wertschöpfungsfaktor in unserer Arbeitswelt?
Bei dem 1. Business-Frühstück von T-Systems Multimedia Solutions konnten wir den Teilnehmern einen Einblick in die Welt von Web 2.0 geben und mit Ihnen die Vor- und Nachteile der neuen Anwendungen und Technologien diskutieren.
Nicht die Technologie, sondern deren sinnvolle Nutzung stand im Mittelpunkt der regen Diskussionen: Hinter dem inzwischen allgegenwärtigem Begriff „Web 2.0″ verbergen sich neben einigen schon länger bekannten Technologien im neuen Gewand auch viele neue Ideen: OpenSource, Interaktion, Social Networks, Collaboration, Desktop Replacement, Personal Publishing, Software as a Service.
Hier finden Sie die Vorträge unseres 1. Business Frühstücks.
Start Arbeitskreis Software im Silicon Saxony
von: Frank Schönefeld
„Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebenen.“ Mit diesem Brecht-Wort könnte man meine Gefühle nach dem erfolgten Start des Arbeitskreises Software im Silicon Saxony e.V. überschreiben. Also Erleichterung und Freude nach der geglückten Auftakt-Veranstaltung vom 10.10.2006, gleichzeitig das Wissen um die Herausforderungen ein solches Unterfangen nachhaltig zu gestalten.
Was spricht dafür, dass es gelingen könnte?
Information Technology depicted
2006 is the Informatics year in Germany. In this context the Informatics Society organized a whole week of various presentations, discussions, demonstrations and workshops in Dresden.
The ongoing event which offers a program for everyone started October the 2nd and continues until 10th of October 2006.
So far, highlights have been the annual conference of the Informatics Society, the Night of Discovery and the Informatics Day at the Semper Opera. Interested visitors got impressions of the influence of modern computer technologies and software on all fields from art to medicine.
Lots of IT-companies like Infineon, IBM, Microsoft, Accenture, Saxonia Systems and T-Systems Multimedia Solutions used the chance and took part in the “Week of Informatics” by holding presentations about the newest developments in their line of business, a tour through the office and a job fair.
Further information:
Week of Informatics (in German only)



