Dresden Future Forum

Archive for the 'Trends' Tag

Robert Sasse on February 2nd, 2009 in Enterprise 2.0, Future Technologies | 0 Comments

Collaboration Trends 2009

Der Zwang für Unternehmen Kosten zu verringern, die Weiterentwicklung von Social Software Anwendungen und ein eintretender kultureller Wandel werden die Unternehmen in 2009 begleiten und maßgeblich ihre Zusammenarbeit innerhalb und über Unternehmensgrenzen hinweg bestimmen. Finanz- und Wirtschaftskrise erhöhen den Druck auf die Unternehmen und nur diejenigen Unternehmen, die sich den Veränderungen stellen und bereit sind sich anzupassen, haben eine Chance sich am Markt gegen Wettbewerber zu behaupten. Folgende drei Megatrends werden die Collaboration in 2009 bestimmen.

1. Generation Y

Die Vertreter der Generation Y, auch Digital Natives genannt, drängen 2009 zum ersten Mal im großen Maße in die Unternehmen. Nach 1980 geboren, ist es die erste Generation, die größtenteils mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die Generation Y sucht ständig nach neuen Herausforderungen, arbeitet gerne in virtuellen Teams und kann mit tiefen Hierarchien nicht viel anfangen. Sie unterscheidet nicht mehr zwischen Online- und Offline-Identität und nimmt es auch mit der Privatsphäre nicht so genau. Der Umgang mit neueren Kommunikations-Technologien gehört zu ihrem Alltag und sie erwarten den Gebrauch von Social Software Tools an ihrem Arbeitsplatz. Der selbstverständliche Umgang mit dem Internet und die Erwartungshaltung, die eigenen Verhaltensmuster mit an den Arbeitsplatz übernehmen zu können, wird den Einsatz von Social Software im Unternehmen revolutionieren. Bei der Einführung von Social Software war bisher in den Unternehmen ein interner Kulturwandel nötig, um die nötige Akzeptanz für die Mitarbeiter zu schaffen. Die Generation Y bringt diese Akzeptanz für Social Software-Anwendungen schon mit und muss vom Einsatz der Tools nicht überzeugt werden. Ganz im Gegenteil müssen die Unternehmen nun die Erwartungshaltung der Digital Natives an den Gebrauch von Social Software am Arbeitsplatz erfüllen.

2. Globale Einflüsse

Die globalen Einflüsse auf das einzelne Unternehmen verstärken sich laufend. Schnellere Produktlebenszyklen, neue Märkte und Konkurrenten führen zu einer Beschleunigung von Unternehmen. Chancen für neue Geschäftsideen entstehen schneller, verschwinden aber auch wieder in kurzer Zeit. Um die Chancen nutzten zu können, modularisieren und virtualisieren sich Unternehmen mehr und mehr. Andere Unternehmen lagern ganze Dienstleistungsbereiche komplett in Schwellenländer aus. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise wird 2009 bei vielen Unternehmen den Druck auf der Kostenseite erhöhen und damit die oben genannten Trends beschleunigen. Um die Kosten senken zu können werden die Unternehmen versuchen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Aus Auslagerung und steigender Kooperation über die eigene Wertschöpfungskette hinaus, entstehen eine Vielzahl an neuen Netzwerken zwischen Personen, Unternehmen und Projektteams. Das Beziehungsgeflecht jedes einzelnen verliert dabei an Übersichtlichkeit. Der Einsatz von Collaboration Tools wird so immer wichtiger, denn die passenden Tools schaffen die richtigen Strukturen und Räume als Basis einer funktionierenden Zusammenarbeit.

3. Wissensmanagement

Das althergebrachte Auswendiglernen von trockenen Fakten und Zahlen ist für die meisten heute oft nur noch eine Form von Zeitverschwendung. Das liegt zum großen Teil an dem veränderten Umgang mit Wissen. Der Zugang zu Wissen war in der Vergangenheit umständlicher als heute. Fakten mussten ständig in Büchern nachgeblättert werden. Da nicht alle benötigten Bücher griffbereit im Regal standen, musste oft umständlich in einer Bibliothek das richtige Buch gesucht werden. Ein paar wichtige Fakten im Kopf abzuspeichern, konnte da privat wie auch am Arbeitsplatz nicht schaden. Für das recherchieren von nichtgelernten Daten mussten so Stunden eingerechnet werden, dass geschieht heute mit ein paar Klicks in Sekunden. Die ständige Verfügbarkeit von Wissen lässt das Auswendiglernen von Wissen als Unnötig erscheinen. Zum anderen hat sich das verfügbare Gesamtwissen auf der Welt, aber auch in jedem Unternehmen, massiv gesteigert. Von der Erfindung des Buchdrucks 1447 bis zum Zeitalter der Aufklärung 1750 verdoppelte sich das niedergeschriebene Wissen in 300 Jahren. Heute verdoppelt sich das weltweit verfügbare Wissen alle paar Jahre. Und schon in wenigen Jahren wird sich der Zeitraum auf wenige Wochen verkürzen. Der Anteil des Einzelnen an dem Gesamtwissen sinkt gleichzeitig stetig ab. Um das kollektive Wissen anderen zur Verfügung zu stellen, ist es daher immer wichtiger das Wissen so zu managen das es effektiv genutzt werden kann. Gerade für Unternehmen wird sich dies als entscheidender Wettbewerbsvorsprung, und später sogar zur Überlebensstrategie entwickeln. Das reine Verwalten von Wissen wird dabei aber nicht ausreichen. 2009 werden Unternehmen anfangen diverse Kommunikations-, Lern- und Collaboration-Anwendungen in einem Portal zu integrieren. Das liegt auch an der wachsenden Bedeutung von E-Learning. Um den Anschluss an Wettbewerber nicht zu verlieren und gleichzeitig Kosten durch Online Trainings sparen zu können, steigt der Drang Mitarbeiter online fortzubilden. Die Integration von Wissen-, Kommunikation-, und Lern-Tools in ein einziges Portal ermöglicht den Austausch unter den Lernenden. Gruppenbasiertes Lernen beschleunigt den Bildungsprozess und spart so nebenher auch bezahlte Arbeitszeit.

Maxi Kirchner on September 14th, 2007 in Society & Culture, Web 2.0 | 0 Comments

MB21 - Multimedialer Wettbewerb für Kinder und Jugendliche

MB 21

Das Medienkulturzentrum Dresden e.V. richtet auch dieses Jahr zum neunten Mal den bundesweiten Wettbewerb “Multimediale Bildwelten” für Kinder und Jugendliche aus.

Als größte Multimediaagentur in Dresden und Förderer verschiedener Bildungsprojekte im IT- und Multimediabereich unterstützt die T-Systems Multimedia Solutions GmbH diesen Wettbewerb und ruft hiermit zur Teilnahme auf!

Gefragt ist noch immer alles, was kreativ mit dem Computer erstellt wurde: Von Weblogs über Podcasts bis hin zum Case Modding – je origineller, desto besser. Teilnahmeberechtigt ist jede/r bis 21.

Aber nicht nur fertige Projekte können eingereicht werden. Im Wettbewerbsbereich Mediale Baustellen wird das Einsenden von innovativen Konzepten mit Workshops belohnt. Diese sollen die TeilnehmerInnen zum Umsetzen ihrer Ideen befähigen.

Bis zum 21. September erwartet das MB21-Team gespannt die letzten Einreichungen.

Vom 23.-25. November 2007 werden die PreisträgerInnen in Dresden aufeinandertreffen, wo sie im Rahmen des MB21-Festivals ihre Preise und Auszeichnungen erhalten.

Weitere Informationen gibt es auf den Websites www.mb21.hundertelf.net oder www.medienkulturzentrum.de und amnmelden kann man sich unter anmeldung@mb21.de.

Maxi Kirchner on August 1st, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Webcast zu “Art meets Science” in München online

Der Webcast zur letzten Veranstaltung “Art meets Science” vom 12. Juli 2007 in München ist nun online und kann nach einer kurzen Registrierung abgerufen werden.

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Maxi Kirchner on July 12th, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Webcast zu “Art meets Science” in Karlsruhe online

Der Webcast zur “Art meets Science” in Karlsruhe vom 5. Juli ist online. Nach einer kurzen Registrierung können Sie den Webcast zur Veranstaltung abrufen.

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Maxi Kirchner on July 6th, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Letzte Veranstaltung der Reihe “Art meets Science” in München

Die Veranstaltungsreihe “Art meets Science”, zu Ehren des Literaten und Computerkünstlers Prof. Dr. Herbert W. Franke, geht in die letzte Runde.

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Maxi Kirchner on July 4th, 2007 in Dresden Future Forum, Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Webcasts zu “Art meets Science”-Events in Dresden und Bremen online

Die Webcasts zu den “Art meets Science”-Veranstaltungen in Dresden und Bremen sind nun online und können nach einer kurzen Registrierung abgerufen werden.

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Maxi Kirchner on June 28th, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

“Die universale Achterbahn: Im Netz der illusionären Wirklichkeit”

Am Donnerstag, dem 5. Juli, macht die Veranstaltungsreihe “Art meets Science” Station in Karlsruhe. Thema dieses Mal: “Die universale Achterbahn: Im Netz der illusionären Wirklichkeit”.

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Maxi Kirchner on June 20th, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Art meets Science bei den Stadtmusikanten

Wie steuern Gefühle unsere Wahrnehmung und wie entsteht Kunst im Gehirn des Menschen? Um Fragen wie diese wird es heute Abend gehen, wenn die Veranstaltungsreihe „Art meets Science“ in der Bremer Kunsthalle am Wall Station macht.

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Maxi Kirchner on June 11th, 2007 in Future Technologies, Society & Culture | 2 Comments

“Homo sapiens: Unfall, Zufall oder Ziel der Natur?” - Webcast online

Der Webcast zur “Art meets Sience”-Veranstaltung in Berlin ist nun online und kann nach einer kurzen Registrierung abgerufen werden.

Zu dem Wissenschafts-Talk in der Archenhold-Sternwarte tauschten sich der bekannte Astrophysiker und Autor Prof. Dr. Dieter B. Herrmann sowie der Evolutionsforscher Prof. Dr. Ingo Rechenberg mit interessierten Gästen aus. Im Anschluss an den Wissenschaftstalk präsentierte Prof. Dr. Herbert W. Franke Weltraum-Texte unter dem Licht der Sterne im Planetarium.

Die nächste Veranstaltung der Reihe “Art meets Science” findet bereits am Donnerstag unter dem Titel “Mensch spielt Gott - selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch” in den Räumen von T-Systems Multimedia Solutions in Dresden statt.

Interessierte können sich unter zukunftsforum@t-systems.com für die Teilnahme an den Events anmelden.

Maxi Kirchner on June 6th, 2007 in Dresden Future Forum, Future Technologies, Society & Culture | 0 Comments

Webcast zum Art meets Science-Event in Wien online

Der Webcast zur „Art meets Science“-Veranstaltung in Wien vom 24. Mai 2007 ist online. Nach einer kurzen Registrierung können Sie den Webcast zur Veranstaltung abrufen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Herbert W. Franke diskutierten der Literat und Physiker Prof. Dr. Peter Schattschneider von der Technischen Universität Wien und der Informatiker Prof. Frieder Nake vom Institut für Informatik an der Universität Bremen. Thema des Abends war „Leonardo 3000: Die alternative Schöpfung“.

Am 14. Juni 2007 setzt sich die Veranstaltungsreihe in Dresden fort. Im Gebäude der T-Systems Multimedia Solutions dreht sich ab 17.30 Uhr alles um „Mensch spielt Gott – selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch“. Als Referenten und Talkgäste werden Prof. Wolfgang Wahlster (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und Prof. Dietrich Dörner (Institut für Theoretische Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg) erwartet. Nach einer Lesung ausgewählter Stories von Prof. Dr. Herbert W. Franke diskutieren die Experten in einer Talkrunde. Zum Abschluss wird im Rahmen einer Vernissage in den Räumen von T-Systems Multimedia Solutions eine umfangreiche Ausstellung mit Computergrafiken von Prof. Dr. Herbert W. Franke eröffnet.

Interessierte können sich unter zukunftsforum@t-systems.com für die Teilnahme an den Events anmelden.

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe können Sie unter http://www.art-meets-science.info/ abrufen.

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