art meets science: Herbert W. Franke
Die Reihe “art meets science” findet anlässlich des 80. Geburtstag des Computerkünstlers und Literaten Prof. Dr. Herbert W. Franke an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich statt.
In einem moderierten Wissenschafts-Talk wird er mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Herkunft über Themen wie die Zukunft des Menschen, über die Entstehung von Kunst, über Fragen des Menschseins und der Künstlichen Intelligenz sowie Realität, Wahrnehmung und Cyberspace diskutieren.
Am 14. Juni ist Herbert W. Franke zu dem Thema “Mensch spielt Gott – selbstlernende Automaten auf dem Vormarsch” zu Gast bei T-Systems Multimedia Solutions. Die Veranstaltung beginnt mit dem Beitrag “Die Zwei-Bit-(R)Evolution” vom Geschäftsführer der T-Systems MMS, Dr. Klaus Radermacher. Anschließend folgen Statements von Prof. Wolfgang Wahlster (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und Prof. Dietrich Dörner (Institut für Theoretische Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg) zum Thema “Künstliche Intelligenz”. Nach einer Lesung ausgewählter Stories von Herbert W. Franke diskutieren die Experten in einer Talkrunde. Die Veranstaltung schließt mit einer Vernissage des Computergrafikers, die bis Oktober in den Räumen der T-Systems MMS zu sehen sein wird.
Ihre Fragen zu dieser Veranstaltung richten Sie bitte an: zukunftsforum@t-sytems.com
TAUCIS – Studie zur Technikfolgenabschätzung
Im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung ist die TAUCIS-Studie durchgeführt und nun auch publiziert worden.
TAUCIS steht für “Technikfolgenabschätzung Ubiquitäres Computing und informationelle Selbstbestimmung” und berichtet über Bedenken bezüglich Datenschutz und Technikfolgen im Bereich Uquitous Computing (UC). Die Studie zeigt, dass die Menschen prinzipiell bereit seien, sich auf allgegenwärtige Datenverarbeitung einzulassen. Jedoch sind Datenschutzaspekte noch immer ein ungelöstes Problem: Im Bereich Datensicherheit entsprechender Anwendungen sieht die Studie die größten Mängel. Gleichzeitig fordert das Papier vor allem die Betreiber von UC-Anwendungen auf, für eine datenschutzkonforme Gestaltung Sorge zu tragen.
Weitere Informationen zu der Studie “TAUCIS“.
Computer so klein wie Sandkörner
Die Computer von Morgen heißen „E-Grains“, sind winzig klein, aber voll funktionstüchtig.
Überall verteilbar und fähig, sich miteinander zu vernetzen, können die Winzlinge Unmengen von Daten sammeln und an andere weitergeben. Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Handvoll winziger Computer auf der Blumenerde ihrer Lieblingspflanzen verteilen. Die „E-Grains“ würden sich vernetzen, Daten sammeln und diese an einen anderen Computer weitergeben. Dieser wiederum würde daraufhin das Gießen der Pflanzen mit der exakt benötigten Wassermenge veranlassen.
Am Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) versucht man, komplizierte Geräte möglichst einfach und möglichst klein aufzubauen. Dort tüftelt man schon seit zwei Jahren an den „elektronischen Körnchen“.
Betsückt mit einer Viezahl miskroskopisch kleiner und vernetzter Sensoren können „E-Grains“ unter anderem Druck, Temperatur, Licht, Zeit und Bewegung messen und eine sehr große Menge von Daten speichern.
Ein Kugelschreiber, der nicht nur schreibt
Anhand von einigen Schreibproben die durch Sensoren aufgenommen und durch den klugen Kugelschreiber analysiert werden, erstellt der so genannte Biometric Smart Pen (BiSP) ein Profil der entsprechenden Person.
Mit dem BiSP kann diese anschließend ebenso sicher wie mit Hilfe von Fingerabdrücken oder Iris-Scans wieder erkannt werden. Das Team der FH Regensburg hat bereits einen Proto-Typen entwickelt. Auch in der Medizin ist der Einsatz dieses viel versprechenden Gerätes in Zukunft denkbar. Denn die Handschrift verrät viel über den Gesundheitszustand einer Person.


