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Yadegar Asisi

Yadegar AsisiYadegar Asisi ist Architekt, Hochschullehrer und Künstler. Er baute Häuser und war im Städtebau tätig, schuf Bühnenbilder und Anamorphosen. 1988 erhielt er gemeinsam mit Kollegen den renommierten Mies-van-der-Rohe-Preis für den Endbahnhof der Berliner Magnetschwebebahn.

Doch die Leidenschaft des Berliner Architekten und Künstlers Yadegar Asisi gehört den Panoramadarstellungen – weil sie “die perfekte Simulation von Raum sind”. Asisi, seit 1996 Professor für Freie Darstellung im Fachbereich Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin, ist überzeugt: “Durch Panoramen entdecken wir das Sehen neu. Nicht ein fremder Regisseur bestimmt, was der Betrachter sieht, sondern der Betrachter ist sein eigener Regisseur.”

Als Sohn persischer Emigranten 1955 in Wien geboren, studierte Asisi Architektur in Dresden und anschließend Malerei in Berlin. Immer war es jedoch das Zusammenwirken von “Raum, Licht und Illusion” und die Möglichkeiten des perspektivischen Zeichnens, die ihn faszinierten. Bereits in den späten 80er Jahren entdeckte er den Computer als gestalterisches Hilfsmittel, Anfang der 90er dann die Panoramen und ihre magische Raumwirkung.

Der Architekt Daniel Libeskind gewann 2003 mit einem Panorama von Asisi den Wettbewerb um die Wiederbebauung des World-Trade-Center-Geländes in New York. Nach der vielbeachteten Panoramaausstellung “Berlin 2005 – Cityvision” im Jahre 1995 in Zusammenarbeit mit dem Magazin “Stern” in Berlin, ist Asisi seit 2003 künstlerisch mehrheitlich für seine Panometer in Leipzig und Dresden tätig. Als künstlerischer Leiter der Panometer GmbH in Berlin baut Yadegar Asisi seinen Ruf als Spezialist für räumliche Simulationen, als “Architekt der Illusionen” weiter aus.

Weiterführende Links
Yadegar Asisi bei Wikipedia
Homepage an der TFH Berlin
Asisi-Factory